1) Einleitung 13) Das Labyrinth der Kugeln und Gänge
  2) Ankunft in der Ahaggar-Wüste 14) Wieder in die Ahaggar-Wüste
  3) Ägypten: Die Grabkammer 15) Die Säule mit der ägyptischen Statue
  4) Ägypten: Der Tempel des Hohen Priesters (I) 16) Im Sibirien der Altsteinzeit: Die Wolfshöhle
  5) Ägypten: Der Fischer am Strand 17) Sibirien: Die Seen- und Insellandschaft
  6) Ägypten: Das Henkelkreuz 18) Sibirien: Erneut in der Wolfshöhle
  7) Ägypten: Die Truhe mit den Federn (I) 19) Bagdad: Das Haus des Kaufmanns
  8) Ägypten: Der Tempel der Isis 20) Bagdad: Der Garten des Zauberers
  9) Ägypten: Erneut beim Fischer am Strand 21) Bagdad: Der Turm des Zauberers
10) Ägypten: Die Truhe mit den Federn (II) 22) Auf dem Weg nach Shambhala
11) Ägypten: Der Tempel des Hohen Priesters (II) 23) Ankunft in Shambhala
12) Zurück in der Gegenwart 24) Rückkehr in die Ahaggar-Wüste

Dort wird sie bereits von dem Oberbösewicht erwartet, der eine Waffe auf sie richtet. Er ist außer sich vor Wut, als er feststellt, dass der Totenschädel verschwunden ist:

„Der Schädel ist weg. Sie haben mein Geheimnis. Geben Sie es mir sofort, sonst erschieße ich sie“

Da dies bestimmt keine leeren Worte sind, sucht unsere Heldin nach einem Weg, wie  sie der Gefahr in Gestalt dieses skrupellosen Mannes zu schnell wie möglich entrinnen kann.

Sie wirft einen Blick in ihr Gepäck und findet darin außer der Fernbedienung (die ihr an dieser Stelle jedoch nicht weiter hilft) das Omegakreuz, das sie aus dem Teich geholt hat. Sie nimmt es zur Hand und wird in die Welt des Delphins gebracht. Zunächst ist sie hier zwar in Sicherheit, aber wie soll es weiter gehen? Sie sucht den Delphin auf und hofft, von ihm Hilfe zu erhalten. Sie dreht sich 2x nach links (nur das Bild drehen wie zuvor) und gelangt schließlich zu ihrem Ratgeber. 

Er warnt sie vor dem Mann („Meide ihn“) und trägt ihr auf, dem Targi zu helfen: („Er braucht deine Hilfe“). Sie erfährt, dass sie ausgewählt worden ist, der Menschheit eine neue Dimension zu zeigen. („Eine neue Dimension hat sich dir eröffnet. Es wird viele Leben dauern, sie zu ermessen. Teile sie mit anderen nach eigenem Gutdünken. Du trägst die Zukunft in dir, in die Du während deines Lebens nur einen kleinen Einblick erhältst. Achte darauf, mit wem du ihn teilst“). 

Sie begreift, dass sie sich nicht so einfach aus dem Staub machen kann, sondern versuchen soll, unbemerkt in die Wüste zurückzugelangen, um dem Targi zu helfen. Unsere Heldin sieht sich hilfesuchend um und entdeckt hinter sich eine große Kugel (links von der kleinen Kugel mit dem Auge), auf der sie das Bild der Wüstenlandschaft erkennen kann. Sie versucht ihr Glück und gelangt tatsächlich zurück in die Ahaggar-Wüste hinter die Zelte der bewaffneten Männer. 

Vorsichtig sieht sie sich um und erblickt nur wenige Schritte von sich entfernt einen Wächter. Sie sucht ihre Umgebung nach einem Gegenstand ab, mit dem sie die Wache unschädlich machen kann. Auf dem linken Zeltdach fällt ihr eine Taschenlampe in die Hand. Damit schleicht sie sich von hinten an den Wächter heran und schlägt ihn nieder. Dieser stürzt bäuchlings zu Boden. 

Sie dreht sich um und nimmt ihm sofort sein Schlüsselbund ab. In Höhe seiner linken Hand findet sie ein Messer. Sie hebt auch dieses auf und dreht sich zurück zum Eingang des linken Zeltes. 

Dort erblickt sie den Targi, der gefesselt am Boden hockt. 

Sie schneidet ihm mit dem Messer die Fesseln durch und erkundigt sich nach seinem Befinden. Obwohl es ihn offensichtlich böse erwischt hat, schmiedet er bereits wieder Pläne. Sie erfährt, dass er seine Gefangennahme der Tatsache verdankt, dass sein Gewehr Ladehemmung hatte. Beiden ist klar, dass es gilt, schnell zu handeln (alle Gesprächsthemen wiederholt wählen!) Auf dem schnellsten Wege müssen sie zum Jeep gelangen und ihr Glück in der Flucht suchen. Dennoch können sie nicht sicher sein, dass der Motor des Jeeps so ohne weiteres anspringt. Zur Not jedoch wird der Targi das Fahrzeug anschieben. 

Ehe beide aufbrechen, sucht unsere Heldin nochmals die Umgebung ab, da sie nicht weiß, ob es sich bei dem Schlüssel, den sie dem Wächter abgenommen hat,  tatsächlich um den Wagenschlüssel handelt. Zwischen den beiden Zelten entdeckt sie die Jacke eines der Wächter. Diese durchsucht sie und findet einen weiteren Schlüssel. 

Dann eilt sie nach links zum Jeep und probiert die Schlüssel aus. Tatsächlich  ist der zweite Schlüssel der richtige. 

Da der Motor nicht von selbst startet, muss der Targi den Jeep anschieben, und unserer Heldin und ihrem Begleiter gelingt tatsächlich die Flucht. Unter Beschuss durch die aufgescheuchten Wachen durchbrechen sie mit dem Jeep die Absperrung, und der Weg in die Freiheit ist offen.  

In dem leider nur sehr kurzen Abspann sieht man unsere Heldin mit dem Targi am Lagerfeuer sitzen. Dieser schmiedet schon wieder Pläne für die Zukunft. In Gedanken ist er bereits beim nächsten Tag, an dem er nun endlich den Brunnen seines Volkes freikämpfen will.

Wie man den letzten Worten unserer Heldin entnehmen kann, ist er derjenige, den sie für würdig befunden hat, von dem großen Geheimnis zu erfahren, das sie hütet: „Heute Nacht werden Sie bei mir bleiben. Ich habe ein Geheimnis, das ich mit Ihnen teilen möchte“.  

 

© Copyright Renate Pieper

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