1) Einleitung   6) Frühjahr 1700, 3. Tag
  2) Sommer 1699, 1. Tag   7) Frühjahr 1700, 4. Tag
  3) Sommer 1699, 2. Tag   8) Sommer 1700, 1. Tag
  4) Frühjahr 1700, 1. Tag   9) Sommer 1700, 2. Tag
  5) Frühjahr 1700, 2. Tag 10) Ende des Jahres 1700

 

 

Im Jahr 1679 ließ sich die Familie Faverolles in Madrid nieder. Sie hatte Frankreich gemeinsam mit Marie-Louise d’Orleans verlassen, als diese durch ihre Hochzeit mit Carlos II. Königin von Spanien wurde. Charles-Louis de Faverolles’ Mutter, eine Kammerfrau der Königin, starb unerwartet im Jahr 1689, kurz vor dem Tod ihrer Herrin. Nach seiner Rückkehr nach Frankreich trat der junge Faverolles als Page in die Grande Ecurie ein. Nach der erforderlichen dreijährigen Ausbildungszeit, verschwand er von der Bildfläche, bis er jetzt im Sommer 1699 ganz plötzlich wieder auftauchte. Die Frage, die den ganzen Hof Tag und Nacht beschäftigte, war die Erbfolge Spaniens. 

Noch wusste Faverolles nicht, wie eng sein Schicksal mit dieser Angelegenheit verbunden war.

Nachdem er sein Gepäck an der Poststation deponiert hatte, eilt Faverolles auf dem schnellsten Wege zu den Grandes Ecuries (Ställen), um Boisseuilh, einen alten Freund seines Vaters zu treffen. Als er den Hof betritt, sieht er einen Stallburschen, der gerade mit einem Pferd beschäftigt ist. Er wendet sich dem Stallburschen zu, bei dem es sich – wie sich im folgenden herausstellt – um Golipeau, einen alten Bekannten  handelt. Der Stallbursche erkennt Faverolles sofort wieder und empfiehlt ihm, sich zunächst einmal eine Unterkunft im Gasthof „Zum Pelikan“ zu suchen, zumal Boisseuilh zur Zeit ohnehin nicht zu erreichen ist.

Faverolles: He da, Stallbursche, ich suche Monsieur de Boisseuilh, ich habe einen Brief für ihn. Er ist nicht da. 

Golipeau: Ihr müsst in einer Stunde wiederkommen, Monsieur Faverolles.

Faverolles: Ihr kennt mich?

Golipeau: Ihr beleidigt mich, Monsieur, der ehemalige Page Golipeau, zu Euren Diensten.

Faverolles: Oh, Golipeau, welch’ glücklicher Zufall. Ich suche eine Unterkunft.

Golipeau: Weder die Herbergen noch die Gästehäuser haben Zimmer frei.  Aber wenn Ihr zum Gasthof „Zum Pelikan“ geht und sagt, dass ich Euch schicke... Mhmm, es liegt in guter Lage, ganz nah an der Grand Commun.

Da Versailles zu dieser Zeit zahlreiche Besucher anzieht, ist es nützlich jemanden zu haben, dessen Empfehlung bei der Suche nach einer Unterkunft weiterhelfen kann. Faverolles begibt sich also sogleich auf die Suche nach der Herberge, von der Golipeau sprach. 

 

Er wendet sich zum Ausgang, geht durch das Tor und gelangt mit Hilfe der Karte, die sich im eröffnet, direkt zur Grand Commun, wo sich die Herberge befinden soll. Dort wendet er sich an den Schweizer Gardeoffizier, der ihm zu verstehen gibt, dass sich das gesuchte Gasthaus genau gegenüber befindet: Wo finde ich den Gasthof „Zum Pelikan“?- Gleich hier links.

 

Faverolles betritt die Herberge und hört schon im Hineingehen das laute Gegröle eines Betrunkenen. Er wendet sich an den Wirt, der gerade dabei ist, die Tische abzuwischen. Dieser ist jedoch erst bereit, Faverolles eine Unterkunft zu gewähren, wenn er ihm den Betrunkenen vom Hals schafft.

Faverolles: Guten Tag Euch allen. Golipeau schickt mich. Er sagte...

Wirt: Ich kann nichts für Euch tun, ehe Ihr mir nicht diesen Trunkenbold vom Halse schafft.

Da der Betrunkene jedoch nicht mit guten Worten zu bewegen ist, das Gasthaus zu verlassen, kehrt Faverolles auf die Straße zurück, wendet sich nach links und und bittet den Schweizer Provoss dort um Hilfe: Kommt schnell zum Gasthof „Zum Pelikan“. Dort wird gleich ein...

Schweizer: Immer dasselbe, da wette ich.. Los geh’n wir...

Trunkenbold: Wie könnt Ihr es wagen, mich so zu behandeln

Schweizer: Wenn ein Hornist die Flasche der Musik vorzieht... Belästigt keine ehrlichen Leute...

Nachdem der unliebsame Gast aus dem Wege geräumt ist, ist nun auch der Wirt aus Dankbarkeit für den ihm erwiesenen Dienst allzu gerne bereit, Faverolles ein Zimmer zur Verfügung zu stellen. Dummerweise übersteigt der Preis bei weitem die Möglichkeiten unseres Helden. Seine Barschaft beläuft sich auf 40 Livres, und der Wirt verlangt 50 Livres für die Unterkunft, und das im voraus. Derartige Zimmerpreise sind üblich, so versichert der Wirt, wenn sich der König in Versailles aufhält: Als Zeichen meiner Dankbarkeit bester Herr kann ich Euch ein sehr hübsches Zimmer anbieten. Sagen wir 50 Livres im Monat – zahlbar im voraus.

Faverolles: Teufel auch, soviel besitze ich nicht einmal.

Wirt: Wenn sich der König in Versailles aufhält, steigen die Preise. Nun...?

Faverolles: Ich kann mir unmöglich eine Unterkunft zu dem Preis leisten.

Wirt: Überlegt es Euch. Das Zimmer bleibt nicht ewig vakant.

Da Faverolles keine andere Wahl bleibt, geht er auf den Handel ein, gibt er dem Wirt 35 Livres (im Inventar den Geldbeutel wählen) und verspricht ihm, den Rest so bald wie möglich zu zahlen: Nehmt diese 35 Livres ... und bei meiner Ehre als Edelmann will ich Euch den Rest so bald wie möglich bezahlen.

Wirt: Ich nehme Euch beim Wort. Doch wartet nicht zu lange.

Nachdem seine Finanzen nun auf ein Minimum von 5 Livres geschrumpft sind, begibt sich Faverolles erneut zu den Ställen (Grandes Ecuries) in der Hoffnung, Boisseuilh jetzt dort anzutreffen. Er verlässt die Herberge, wendet sich nach rechts, geht bis zum Ende der Straße, wo er nach links einbiegt. Die Karte hilft ihm dann weiter. Die Ställe (Ecurie) befinden sich rechts unten.

Im Hof trifft er erneut auf Golipeau, den Stallburschen, der ihm mitteilt, dass sich Boisseuilh wieder in den Ställen befindet.

Golipeau: Monsieur de Boisseuilh ist wieder da. Er ist in der Hauptreihe der königlichen Pferde.

Faverolles betritt die Ställe und kann dort ein Gespräch zwischen dem Marquis de Dangeau und Monsieur de Boisseuilh belauschen (Ohrsymbol auf die Personen anwenden):

Boisseuilh: Ah, edler Marquis. Ich dachte mir, dass ich Euch treffen würde, da sich die Kutsche der Herzogin de Bourgogne im großen Hof befindet.

Dangeau: Ja, ich habe die Prinzessin einen Augenblick allein gelassen. Sie arrangiert gerade mit der Gräfin d’Armagnac den heutigen Ball bei Monsieur Legrand. Ich bitte Euch, erzählt mir von diesem außergewöhnlichen Diebstahl, bei dem so viele Sättel und Schabracken verschwunden sind.

Boisseuilh: Ich stehe vor einem Rätsel. Wie konnte das nur passieren mit so vielen Leuten in den Ställen. Und auch all’ die anderen Diebstähle! Selbst der Dauphin wurde beraubt!

Dangeau: Verzweifelt nicht! Was die Diamanten seiner Hoheit angeht, so kennt der König die Schuldigen bereits. Das tat er heute morgen kund, doch ohne Namen zu enthüllen. 

Sobald der Marquis de Dangeau gegangen ist, wendet sich Boisseuilh unserem jungen Freund zu. Dieser überreicht ihm das Empfehlungsschreiben seines Vaters und wird freundlich empfangen: Mhmm, Faverolles! Seid Ihr es wirklich? Habt Ihr mich gesucht? Wie geht es Eurem Vater?

Faverolles: Ich habe hier einen Brief von ihm, Monsieur!

Boisseuilh: Ihr wünscht Euch, Diplomat zu werden? Ist Euch klar, dass Seine Majestät jedem misstraut, der eine militärische Laufbahn ablehnt? Doch Eurem Vater kann ich nichts abschlagen! Ihr müsst mit dem Marquis de Torcy sprechen, denn er trägt die Verantwortung für auswärtige Angelegenheiten. Hier, diesen Sattel habe ich ihm versprochen. Bringt ihn zu ihm in den Flügel des Ministers! Solltet Ihr den Minister nicht finden, gebt ihn Blondel. Der ist sein Sekretär. Viel Glück, mein junger Freund! 

Monsieur de Boisseuilh wendet sich nun dem Duc d’Arceuil zu, der den Stall in der Zwischenzeit betreten hat.

Faverolles verlässt die Ställe und wendet sich erneut dem Stallburschen Golipeau zu: Ich bringe diesen Sattel. Boiseuil hat mich beauftragt, ihn in den Flügel des Ministers zu liefern. Faverolles nimmt den frisch polierten Sattel und macht sich auf den Weg, um diesen – wie ihm von Boisseuilh aufgetragen worden ist – dem Marquis de Torcy bzw. seinem Sekretär Blondel zu bringen. Über die Karte gelangt er in den Flügel der Minister. (den Hof verlassen – über das Kartensymbol gelangt man den gesuchten Ort, der sich in der Mitte der Karte befindet)

In De Torcys Vorzimmer trifft Faverolles auf zahlreiche Höflinge, die wie er geduldig auf ein Gespräch mit dem Minister der Auswärtigen Angelegenheiten warten. Als er den Raum betritt, erhält er einen gutgemeinten Rat von einem Mann, der dort auf einer Bank sitzt. Er erfährt, dass ein wenig Bestechungsgeld hier in Versailles alle Türen öffnet: Gebt ihm Geld, dann wird er Euch alle Türen öffnen. Es ist bei all’ diesen Kerlen gleich. Die Diener sind weit unverschämter als ihre Herren, üblich ist ein Ecu.

Faverolles: Teufel auch! Drei Pfund!

Da Faverolles ohnehin knapp bei Kasse ist, versucht er zunächst sein Glück – muss jedoch feststellen, dass er so nicht weiterkommt.

Lakai: Der Minister hat keine Zeit Euch zu empfangen!

Faverolles: Und wie steht es mit Monsieur Blondel?

Lakai: Leider wünscht auch der erste Sekretär, nicht gestört zu werden! Kommt morgen wieder!

Also beißt unser Held in den sauren Apfel und opfert 3 livres seiner knappen Ersparnisse. Mit einem Mal ist der Diener bereit, seinen Herrn zu rufen: Danke, Monsieur, ich werde den Erstens Sekretär informieren!

Innerhalb kürzester Zeit findet er sich nun am Ziel seiner Wünsche. Er kann den Sattel bei Blondel abliefern und diesen des weiteren über seine Wünsche informieren.

Blondel: Ihr wollt einen Sattel für den Minister bei mir abliefern? Euer Name, Monsieur?

Faverolles: Charles-Louis de Faverolles

Blondel: Ach ja? Also ist Euer Vater aus Spanien aus Spanien zurückgekehrt ?

Faverolles: Erst kürzlich. Und ich wollte um eine Position in Eurer Abteilung bitten! Insbesondere Spanien!

Blondel: Ihr im Außenministerium, in Spanien noch dazu, ha, Ihr beliebt zu scherzen! Ausgerechnet Ihr! Die Umstände dort sind höchst vielschichtig. Ihr müsstet uns außergewöhnliche Dienste erweisen. Lebt wohl, Monsieur, ich habe viel zu tun.

Als Faverolles das Vorzimmer nun  doch unverrichteter Dinge verlassen muss, erhält er einen weiteren Hinweis von dem freundlichen Höfling: Monsieur, darf ich Euch noch einen Rat geben. Geht heute Abend zum Grand Couvert des Königs. Oft hat man dort Gelegenheit, mit einflussreichen Leuten ins Gespräch zu kommen.

 

Nachdem er sein Gepäck von der Post abgeholt hat, kehrt Faverolles am späten Nachmittag in die Herberge zurück: Ich habe endlich mein Gepäck in der Poststation abgeholt und mich hier häuslich eingerichtet. Wie ihm der Höfling im Vorzimmer von De Torcy geraten hat, macht er sich nun daran, sich für das Grand Couvert des Königs richtig zu kleiden: Um ins Schloss zu gelangen, muss man korrekt gekleidet sein: mit gekämmtem Haar, Schwert und Hut, sonst ist der Einlass verwehrt!

Faverolles nimmt die Handschuhe, den Hut und den Degen, die sich in seinem Zimmer befinden an sich (legt sie im Inventar ab) und kleidet sich dann nach höfischer Etikette. (Das Porträt von Faverolles – rechts im Inventar und dann die entsprechenden Gegenstände anklicken). Sobald unser Held mit seiner Erscheinung zufrieden ist („Jetzt bin ich bereit!“ - das Symbol ganz links im Inventar anklicken), verlässt er sein Zimmer und begibt sich hinunter in den Schankraum der Herberge.

Faverolles schickt sich an, die Herberge zu verlassen, als ihn der Spieler an der Tür anspricht: Welch wohl frisierter Herr, ich wette, er ist unterwegs zum Grand Couvert des Königs. Euresgleichen habe ich nur allzu oft mit eingezogenem Schwanz zurückkommen sehen. Ich rate Euch, Euch an den Herrn dort am Tisch zu wenden.

Faverolles begibt sich also zu dem Herrn am anderen Tisch, bei dem es sich um Monsieur Lhuiller, den Assistenten des Gebäudeaufsehers Mansart handelt. Dieser teilt ihm mit, dass er keine Chance hat, zum Grand Couvert des Königs vorgelassen zu werden: Ohne Empfehlung kommt niemand in das Grand Couvert! Zwar speist der König öffentlich, doch können wir nicht jeden Dahergelaufenen einlassen! Mesnard und Desnoyers, die Kammerherren, sind ein paar scharfe Wachhunde! Morgen spreche ich mit ihnen!

Wollt’ Ihr einstweilen ein Spielchen mit mir wagen?

Faverolles: Mit Vergnügen, doch seht, mehr habe ich nicht!

Lhuillier: Das ist nicht viel, fürwahr! Doch mag’ dies Schmuckstück (Elviras Medaillon) Euer Einsatz sein!

Faverolles: Niemals, Monsieur! Elviras Medaillon werde ich niemals aufs Spiel setzen, und wenn meine ganze Zukunft in Versailles davon abhängt! Aus Mitleid ist Lhuillier schließlich bereit, unserem jungen Helden eine Stellung zu verschaffen, falls dieser ihm seinen gesunden Menschenverstand unter Beweis stellt und ihm bei der Lösung eines kleinen architektonischen Problems behilflich ist:

Lasst uns darüber reden! Ich bin der Assistent des Gebäudeaufsehers. Mein Assistent fühlt sich nicht wohl. Ihr könntet seine Stellung haben - unter der Bedingung, dass Ihr ein wenig Wissen und eine Menge gesunden Menschenverstand besitzt. Dies wird sich sogleich herausstellen. Im Moment dekorieren wird des Königs neue Kammer. Könnt Ihr mir sagen, in welcher Reihenfolge Ihr die verschiedenen Handwerker zur Baustelle bestellen würdet?

Ohne große Mühe gelingt es Faverolles, das Rätsel zu lösen:

 

1. Stukkateur – Deckenreliefs
2. Marmorierkünstler-Kamin links
3. Zimmermann – Parkettfußboden
4 Maler – Decke
5. Holzbildhauer – Balustrade
6. Bronzeschmied – Kaminseite
7. Vergolder – Gemälde über dem Bett
8. Malerschutz – Medaillon  oberhalb der Tür rechts
9. Spiegelschneider – Spiegel auf der rechten Seite 11. Wollspinner – über dem Bett
10. Hersteller von Wandbehängen – Bett 12. Uhrmacher – die Uhr auf dem Kamin auf der rechten Seite.
 

Nachdem das Rätsel erfolgreich gelöst worden ist, bestätigt Lhuillier unserem jungen Freund seine Befähigung und bittet seinen neuen Assistenten, sich am folgenden Tag in Versailles einzufinden: Großartig! Kommt morgen früh um 9 Uhr zum Kolonnadenhain. Wir müssen dort eine Statue der Proserpina aufrichten. Ich werde Euch mit Monsieur Monsard bekannt machen. Doch Vorsicht! Er ist von schwierigem Charakter! Macht’ Ihr jedoch einen guten Eindruck auf ihn, nimmt er Euch vielleicht unter seine Fittiche. Dann wärt Ihr Eure Geldsorgen los!

In diesem Augenblick betritt ein Schweizer Gardeoffizier den Gasthof, was Lhuillier in Panik zu versetzen scheint. Er drückt Faverolles eine Börse in die Hand und bittet ihn keine Fragen zu stellen, ehe er die Herberge  überstürzt verlässt: Im Namen der Heiligen, nehmt dies...! Aber... ! Keine Diskussion. Vergesst unsere Verabredung nicht! Als Faverolles den Geldbeutel öffnet, entdeckt er darin einen Diamanten, der ihm das Blut in den Adern stocken lässt. Dieser Besitz erweist sich als sehr fragwürdig, zumal sich Faverolles an das Gespräch in den Ställen erinnert, wo der Marquis de Dangeau den Diebstahl eines der Diamanten des Dauphin erwähnte.

 

Während Faverolles noch völlig benommen von diesem Anblick ist, fordert ihn der Spieler am Nachbartisch zu einem Spiel Titoutam auf und schlägt vor, um die Börse zu spielen, die Faverolles von Lhuillier erhalten hat: Welch’ ein Diamant! Heilige Mutter Gottes – das ist ein feiner Einsatz für ein Spielchen Titotam! Das reicht vollkommen! 

 

(Um Genaueres über das Spiel zu erfahren, kann man die Dokumentation auf der CD zu Rate ziehen: Das Spiel wird mit einem Kreisel gespielt, der 6 Seiten hat. Jeder Spieler kann um eine bestimmte Summe wetten, welche er in der oberen Reihe festlegt, die die Zahlen 1 bis 6 aufweist. Auf der unteren Hälfte des Spielbrettes wird der Betrag ausgewiesen, der sich noch in den Geldbörsen der Spieler befindet. Der Geldbeutel unten rechts ist der des aktiven Spielers, während sich der des Gegenspielers unten links befindet. Der aktive Spieler legt den Betrag fest, dann wird der Kreisel gedreht. Die Zahl, die oben auf dem Kreisel erscheint, sobald dieser zum Stillstand gekommen ist, ist die Gewinnzahl. Der Spieler, der darauf gewettet hat, gewinnt den gesamten Einsatz). 

 

Der Spieler gibt unserem Helden eine kurze Anleitung, und schon geht es los: Das Prinzip ist einfach: Jeder setzt auf eine Zahl und dann wird der Kreisel gedreht. Die Gewinnzahl erhält den gesamten Einsatz. Gibt es keinen Gewinner, setzen wir erneut und drehen den Kreisel von Neuem, solange, bis eine Zahl gewinnt. (Zahl wählen und anklicken, dann auf den Einsatz klicken, damit der Gegenspieler seinen Einsatz ablegen kann. Sobald dies geschehen ist, auf den Kreisel klicken). Innerhalb kürzester Zeit ist das Spiel für Faverolles verloren, und der Diamant hat seinen Besitzer gewechselt. Selbst der Wirt ist sprachlos, als sich Faverolles hilfesuchend an ihn wendet: Ich weiß nicht was ich sagen soll. Er verliert seit dem frühen Morgen. Jetzt wird es mir nicht mehr ganz so damit eilen, den Rest Eurer Schuld einzufordern. Faverolles sieht sich in einer ziemlich hoffnungslosen Lage: Jetzt ist es um mich geschehen. Kein bisschen Geld mehr und keinen Diamanten. Jetzt muss ich bis morgen warten.

© Copyright Renate Pieper

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