1) Einleitung 13) Das Labyrinth der Kugeln und Gänge
  2) Ankunft in der Ahaggar-Wüste 14) Wieder in die Ahaggar-Wüste
  3) Ägypten: Die Grabkammer 15) Die Säule mit der ägyptischen Statue
  4) Ägypten: Der Tempel des Hohen Priesters (I) 16) Im Sibirien der Altsteinzeit: Die Wolfshöhle
  5) Ägypten: Der Fischer am Strand 17) Sibirien: Die Seen- und Insellandschaft
  6) Ägypten: Das Henkelkreuz 18) Sibirien: Erneut in der Wolfshöhle
  7) Ägypten: Die Truhe mit den Federn (I) 19) Bagdad: Das Haus des Kaufmanns
  8) Ägypten: Der Tempel der Isis 20) Bagdad: Der Garten des Zauberers
  9) Ägypten: Erneut beim Fischer am Strand 21) Bagdad: Der Turm des Zauberers
10) Ägypten: Die Truhe mit den Federn (II) 22) Auf dem Weg nach Shambhala
11) Ägypten: Der Tempel des Hohen Priesters (II) 23) Ankunft in Shambhala
12) Zurück in der Gegenwart 24) Rückkehr in die Ahaggar-Wüste

 

Es folgt eine Videosequenz, die unsere Heldin in Begleitung eines steinzeitlichen Jägers zeigt, der im Schneesturm vergeblich versucht, ein Mammut zu erlegen. Er schleudert seinen Speer, kann das Tier jedoch nicht töten, sondern nur verwunden. Das waidwunde Tier stürmt auf seine Verfolger los, und die Jäger werden plötzlich zu Gejagten. 

In letzter Minute finden sie Zuflucht in einer Höhle. Der Jäger bleibt am Höhleneingang sitzen, während sich unsere Heldin in der Dunkelheit weiter vortastet. Plötzlich verliert sie den Boden unter den Füßen und stürzt tief hinab in einen Abgrund. Sie fällt auf eine Steinplatte tief unten in einer Höhle und bleibt tot liegen. Ihrem toten Körper jedoch entweicht die Seele, welche sich auf die Suche nach einer Möglichkeit macht, zurück in den toten Körper zu gelangen und diesem neues Leben einzuhauchen. 

Ehe sie sich in Geistgestalt auf den Weg macht, sieht sich unsere Heldin zunächst einmal in der Höhle um, in die sie gefallen ist, und entdeckt auf der Steinplatte, auf der ihr toter Körper liegt, vier Symbole, die offensichtlich die vier Elemente darstellen sollen. Leider hilft ihr diese Erkenntnis zu diesem Zeitpunkt  nicht viel weiter. Sie stellt fest, dass drei Ausgänge aus dieser Höhle führen. Der mittlere führt sie zurück zu ihrem Jagdgefährten. Sie versucht vergeblich, sich ihm verständlich zu machen, kehrt jedoch unverrichteter Dinge zurück. Dann wendet sie sich dem Ausgang ganz links zu und folgt dem Gang, der sie in eine kleine Höhle bringt. 

Als sich ihre Augen an die Dunkelheit gewöhnt haben, entdeckt sie auf dem Boden eine erkaltete Feuerstelle, in der sie ein Stück Holz mit einem Loch liegen sieht. Da sie in der Dunkelheit nicht viel ausrichten kann, überlegt sie, wie man etwas Licht in das Dunkel bringen könnte. Sie nimmt den Stab aus ihrem Gepäck, steckt diesen in das Holzstück und beginnt den Stab zu drehen. So  gelingt es ihr in der Tat, ein Feuer zu entfachen. 

Sobald das lodernde Feuer die Höhle erhellt, entdeckt sie an den Wänden die Schatten von fünf lauernden Wölfen, die sie anhand ihrer unterschiedlichen Farbe gut von einander unterscheiden kann.  Wie kann sie sich gegen diese Übermacht verteidigen? Sie muss es fertig bringen, dass die Wölfe sich gegenseitig bekämpfen, sodass letztendlich vielleicht nur ein Wolf übrig bleibt. Gegen diesen einen Gegner hätte sie zwar nur eine kleine Chance, aber es wäre den Versuch wert. 

Sie wählt also zwei Wölfe aus (einfach anklicken). Tatsächlich beginnen diese gegeneinander zu kämpfen. Sobald der schwächere vom stärkeren besiegt worden ist, wählt sie den nächsten Wolf aus (anklicken), der gegen den vorherigen Sieger antritt. Welche Wölfe sie dabei aussucht, spielt keine Rolle. Wichtig ist nur, dass der weiße Wolf als letzter zum Kampf antritt und siegreich daraus hervorgeht. Ihre Rechnung geht auf. Der weiße Wolf bleibt als letzter übrig.

Dann stellt sich jedoch heraus, dass dieser gar keine Gefahr für sie darstellt, sondern ihr vielmehr dabei behilflich ist, aus der unterirdischen Höhlenlandschaft herauszufinden. Nach erfolgreichem Kampf verschwindet der weiße Wolf durch die Wand und zeigt ihr den Weg. Unsere Heldin braucht ihm nur zu folgen. Die Ägyptologin berührt die Stelle an der Wand, durch die der weiße Wolf gesprungen ist, und wird ins Wasser geschleudert. Mit letzter Kraft taucht sie nach oben. 

Als sie sich umsieht, stellt sie fest, dass sie in eine seltsame Umgebung gebracht worden ist, die aus einem See und mehreren kleineren Inseln besteht. Sie zieht sich nach oben und bekommt endlich trockenen Boden unter die Füße. Als sie aus dem Wasser steigt bemerkt sie über sich in der Luft ein seltsames Gebilde, dass nicht weit von hier über einer der Inseln schwebt.

 Vielleicht sollte sie versuchen, dorthin zu gelangen.

© Copyright Renate Pieper

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