1) Einleitung
2) Teil 1: London 12) Letzte Reisevorkehrungen in der Irrenanstalt
3) Draculas Haus in Carfax 13) Kanalisation: Erneut auf dem Weg nach Highgate
4) Dr. Sewards Irrenanstalt 14) Der zweite Besuch auf dem Friedhof von Highgate
5) Kanalisation: Auf dem Weg nach Highgate 15) Teil 2: Auf dem Weg nach Transsylvanien
6) Der Friedhof von Highgate 16) Der Steinbruch
7) Wieder in der Irrenanstalt 17) Im unterirdischen Kerker
8) Kanalisation: Auf dem Weg ins Styx 18) Der Friedhof von Borgo
9) Im Kino Styx 19) Draculas Schloss
10) Kanalisation: Auf dem Weg nach Carfax 20) Im Schlossturm: Die Seilbahn
11) Der zweite Besuch in Carfax 21) "Die letzte Zufluchtsstätte"

Er geht den Korridor entlang weiter geradeaus in den Kinosaal. Dort wendet er sich nach links und gelangt in den Vorführraum, wo sich rechts vor ihm ein Roboter in Draculas Gestalt befindet. 

Jonathan geht auf den Automaten zu, dreht sich dann nach links zum Filmprojektor, holt die Automatenmünze aus seinem Rucksack, die er zu Beginn des Spiels gefunden hat, und steckt sie in den Schlitz des Projektors.

Es folgt eine Filmszene aus dem ersten Teil des Spiels, in der Dracula Mina die Treppe in seinem Schloss hinaufträgt. Nach Ende des Films dreht sich Jonathan um, steigt die Treppe zur linken hinauf, dreht sich auf der Balustrade nach rechts und begibt sich zu der Drehorgel, die sich am anderen Ende des Ganges befindet. 

Er nimmt die Orgel unter die Lupe und entdeckt etwas rechts unterhalb eine Möglichkeit, die Orgel heranzuzoomen. Er legt die Lochkarte aus seinem Inventar auf die kleine Fläche rechts neben den Orgelpfeifen und hört, wie die Orgel zu spielen beginnt. Unglücklicherweise strömen jetzt betäubende Gase von der Orgel aus und Jonathan bricht ohnmächtig zusammen.

Er erwacht in Draculas Schloss, wo er hilflos ans Bett gefesselt ist. Dracula macht ihm seine hoffnungslose Lage klar:

Dracula nimmt Jonathans Revolver und wirft ihn achtlos zu Boden, als wenn es sich dabei um ein Spielzeug handelte."Die Waffe hilft Ihnen nichts mehr. Sie sind mir ausgeliefert!"  

Jonathan: "Was wollen Sie?"

Dracula: "Sehen Sie selbst. Sie sind in meinem Schloss in Transsylvanien. Niemand kann Ihnen helfen. Sie haben verloren. Sagen Sie mir, wo der Ring ist, und ich werde Nachsicht walten lassen!"

Jonathan jedoch gibt nicht auf: "Wo ist Mina?"  

Dracula: "Mina geht Sie nichts mehr an! Doch bin ich bereit, Ihnen das Leben zu schenken, wenn Sie mir den Ring geben!" Jonathan lehnt ab, da er genau weiß, dass Dracula ihn austricksen will:

"Das ist ein schlechter Handel. Menschen bedeuten Ihnen nichts. Ich weiß, dass der Ring sie vernichten kann. Ohne ihn sind Sie nichts als ein Hampelmann, der an seinem letzten Faden hängt. Niemals verrate ich das Versteck!" 

Wutentbrannt verdammt Dracula unseren Helden zum Tode:  

"Ich, ein Hampelmann? Für wen hältst Du dich, um so mit mir zu sprechen. Dein kleines Gehirn hat also die Bedeutung der Geschehnisse noch nicht erfasst. Die Welt wird schon bald ein Garten der Finsternis sein, bevölkert von Sklaven, über die ich herrschen werde - mit Mina an meiner Seite! Schade, dass du meinen Triumph nicht mehr erleben kannst! Schon bald wird Dir das Leben, wie Du es kennst, genommen.

"Sieh an. Unser Störenfried kommt endlich zu sich. Das Spiel ist aus"!

 Du wirst Dich in eines jener Wesen verwandeln, die Du so vergeblich bekämpft hast! Welch' erbärmliches Schicksal für Jonathan Harker!"

Dracula verlässt den Raum und lässt Jonathan zurück, der glaubt, dass seine letzte Stunde geschlagen hat. Kurz darauf öffnet sich die Tür, und Hopkins betritt den Raum. Jonathan hält ihn zunächst für einen Verräter, kann dann jedoch überrascht feststellen, dass Hopkins Wort gehalten hat. Der kleine Mann löst seine Fesseln und teilt ihm mit, dass er Draculas Ring auf dem Friedhof von Highgate in Sicherheit gebracht hat:

Jonathan: "Ah, Hopkins. Sie sind also für die schmutzige Arbeit zuständig! Das hätte ich mir denken können!"

Hopkins: "Verschlimmern Sie Ihre Lage nicht mit lächerlichen Worten. Überlegen Sie doch mal. Wenn ich Sie verraten hätte, wäre der Ring jetzt in Draculas Händen und nicht auf dem Friedhof in den Händen des heiligen Georg, wo ich ihn versteckt habe. Seien Sie vorsichtig, hinter dieser Tür lauern überall Gefahren!"

Hopkins verlässt daraufhin den Raum, und Jonathan sieht sich im Schlafzimmer um. Unter dem Bett findet er den Revolver, den ihm Dracula abgenommen hat. Jonathan steckt die Waffe ein und verlässt den Raum durch die Tür (nur ein Ausgang!). Dort stellt er fest, dass er sich auf einem Gang im Kino STYX befindet: "Ich bin ja gar nicht in Transsylvanien, sondern immer noch im Styx in London. Das Zimmer war also nur eine Kinoillusion!" 

Hier auf dem Gang lauert ein Schatten auf ihn, und unser Held muss schnell handeln. Jonathan nimmt Hopkins Brille aus dem Gepäck, um die verwundbare Stelle des Wesens besser sehen zu können. Dann holt er sich den geladenen Revolver aus dem Rucksack und schießt auf den Schatten (genau auf den roten Blutfleck)! Jetzt kann Jonathan ungehindert weiter gehen.

Er gelangt in das Studio und sieht in der nachfolgenden Animation einen Lastenfahrstuhl herunterkommen, in dem sich sein Freund Dr. Seward befindet. Der Aufzug fährt an Jonathan vorbei weiter nach unten und mit diesem verschwindet auch Seward. Jonathan wendet sich nun nach links und betritt einen Raum, bei dem es sich offensichtlich um eine Art Filmstudio handelt, in dem Aufnahmen gemacht werden, wie die Kameras vermuten lassen, die auf ein Grabgewölbe gerichtet sind. Jonathan sieht sich gründlich um und entdeckt vor sich auf der linken Seite einen Drachen auf einem Podest, in dessen Rücken ein Schwert steckt. Jonathan steigt auf die Rampe im Hintergrund, um an das Schwert zu gelangen. Er zieht das Schwert aus dem Drachen, steckt es ein und wendet sich dann einem Kontrollkasten zu, auf dem zur Zeit eine rote Kontrolllampe leuchtet. Jonathan öffnet die Tür des Kastens und bemerkt zwei Schalthebel in der Tür. Er betätigt den linken Hebel, woraufhin eine grüne Kontrolllampe aufleuchtet. Plötzlich taucht hinter unserem Helden der Roboter in Draculas Gestalt auf. Das dieser ihm an den Kragen will, kann man aus dessen Gebärden schließen. Jonathan hat also wohl gerade durch das Drücken des Hebels einen Mechanismus ausgelöst, der die Draculakopie aus ihrem Grab geholt hat. Jonathan sitzt zweifelsohne hier auf der Rampe in der Falle. Da der Roboter den Weg versperrt, bleibt unserem Helden keine andere Wahl: er muss es mit Gewalt versuchen. Jonathan greift kurzerhand zum Schwert und schlägt dem Roboter den Kopf ab. Es sieht so aus, als wenn er Erfolg gehabt hätte.  Der Kopf des Automaten kippt zur Seite, und der Roboter rührt sich nicht mehr. Jonathan eilt zum anderen Ende der Rampe, muss jedoch zu seinem Entsetzen feststellen, dass der Automat wieder sehr lebendig ist, ihm folgt, und es dort erneut kein Entkommen für unseren Helden gibt. Verzweifelt blickt sich Jonathan um und entdeckt vor sich an der Wand ein Seil. Er sieht nach oben und stellt fest, dass dieses Seil mit dem Schnürlboden verbunden ist. Er greift also nochmals zum Schwert und kappt das Seil, und tatsächlich wird er vom Gegengewicht hinaufgeschleudert auf den Schnürlboden des Lichttheaters. Dem Roboter wäre er zunächst einmal entkommen, aber Jonathan fragt sich, wie er unbeschadet wieder hinuntergelangen kann. Unser Held dreht sich nach rechts und geht die Rampe entlang bis zu deren Ende, wo er ein Seil am Enterhaken und darunter noch eine Kurbel auf dem Boden findet. Er dreht um und geht den gleichen Weg zurück. Nach wenigen Schritten bemerkt er links im Mauerwerk eine Art Steigleiter. Diese klettert er hinauf. Oben angekommen dreht er sich um und blickt nach unten. 

Dort befindet sich eine seltsame Vorrichtung. Er nimmt den Gegenstand unter die Lupe und entdeckt eine Art Mechanismus, welcher die Rampe in Richtung Fahrstuhl verschiebt. Jonathan setzt die soeben gefundene Kurbel in die Vorrichtung ein und aktiviert den Mechanismus anschließend (Zahnradcursor mit Hand). Während sich die Rampe bewegt, betritt plötzlich der Roboter  den Lastenaufzug und fährt damit nach oben.

Von dieser Warte aus schleudert er ein Geschoss auf die Rampe, die derartig erschüttert wird, dass die Kurbel aus der Vorrichtung fällt, und die Rampe zum Stillstand kommt. Jonathan steckt wieder einmal in der Falle. Er sieht sich um und sucht nach einem Ausweg. Schließlich wendet er sich nach rechts und geht bis zum Ende der Rampe. Dort entdeckt auf der rechten Seite in der Dunkelheit ein Drahtseil, das einen Scheinwerfer unter der Decke hält. Er holt das zerbrochene Schwert aus dem Gepäck und kappt das Seil. Das Teil fällt samt Gestänge herunter. Jonathan wendet sich nun nach links und stellt fest, dass die Vorrichtung eine Art Brücke gebildet hat, über die er weiter hinaufklettern kann bis hin zu einem der zwei Ventilatoren, die dort unter der Decke zu sehen sind. Das Gitter des einen Ventilators links hat sich geöffnet, so dass er dort in den Luftschacht gelangen kann. 

Jonathan steigt über das Gestänge hinauf und kriecht in den Luftschacht. Wenn er nach oben blickt, kann er über sich die Rotationsschraube des Ventilators sehen. Er kriecht den Luftschacht geradeaus entlang und wendet sich bei der nächsten Möglichkeit nach rechts. Dort befindet sich ein rotierender Ventilator. Diesen blockiert er mit dem Schwert und kann dann gefahrlos auf die andere Seite hinter den Ventilator gelangen. Er kriecht in den Schacht hinein, der nach links führt. Sein Weg führt über ein Gitter im Boden, das jedoch verschlossen ist. Also kriecht er weiter bis zum nächsten Gitter und nimmt den Schlüssel an sich, der dort im Gitterschloss steckt. Als er den Schlüssel entfernt, öffnet sich das Gitter. Jonathan dreht sich um und kriecht im Luftschacht auf demselben Weg zurück vorbei an dem Ventilator, den er mit dem Schwert blockiert hat. Er folgt dem Gang, der kurz darauf nach links abbiegt, kriecht über ein Gitter im Boden hinweg und wendet sich dem nächsten Gitter auf seinem Wege zu. Das Schloss des Gitters kann er mit dem soeben gefundenen Vierkantschlüssel öffnen. Er beugt sich dann über den offenen Schacht und sieht hinunter. Unter ihm steht der Roboter. Er sieht nach oben, wirft einen Blick auf den Ventilator über sich, und das bringt ihn auf eine Idee,  wie er sich das Ungeheuer nun endlich vom Hals schaffen kann. Jonathan nimmt den Enterhaken am Seil aus seinem Rucksack und wirft ihn hinunter auf den Automaten. Am Seil zieht er dann den Roboter nach oben, wo dieser in die Rotationsschraube eines Ventilators gerät und in seine Bestandteile zerlegt wird. Jonathan klettert dann in den Schacht hinunter, wo er unten auf der Rampe die Überreste der Maschine vorfindet. Diese untersucht er gründlich. Zunächst einmal öffnet er eine Metallklappe auf dem Brustkorb des Automaten.

Darunter befindet sich eine Stimmgabel, die er für alle Fälle einsteckt.

Jetzt nachdem er mit der Stimmgabel das eigentliche Nervenzentrum des Automaten entfernt hat, ist dieser wirklich lahmgelegt und stellt keinerlei Gefahr mehr für Jonathan dar. Ein Zahnradcursor auf der rechten Hand des Roboters deutet an, dass es dort auch noch etwas zu entdecken gibt. Jonathan nimmt die Hand unter die Lupe und trennt diese dann vom Arm (anklicken), er dreht die Hand um und bemerkt, dass sich hinter dem Handgelenk etwas verbirgt (anklicken). Er berührt dieses, und der Zeigefinger des Roboters bringt einen Schlüssel zutage, den unser Held sofort einsteckt. Hierbei handelt es sich um den Schlüssel zum Lastenaufzug, wie Jonathan im folgenden feststellen kann. Unser Held betritt den Fahrstuhl auf der rechten Seite, wendet sich nach links, steckt den kleinen Schlüssel ins Schloss, und schon geht es abwärts. Der Fahrstuhl bleibt stehen, Jonathan steigt hinaus und befindet sich erneut im Kinosaal. Dort wendet er sich nach rechts, steigt die Stufen hinunter und sieht seinen Freund Dr. Seward, der dort rechts an der Wand kauert oder besser das, was von ihm übriggeblieben ist, nachdem Dracula sich seiner angenommen hatte. Dr. Seward spürt, dass ihm nicht mehr viel Zeit bleibt, bis er zu einem von Draculas Untoten wird. Er ist wild entschlossen, sein Leben zu opfern, damit Jonathan den Kampf gegen den Vampir fortsetzen kann. Er wird das Styx vernichten, sobald er Jonathan in Sicherheit weiß.

Jonathan: "Seward!"

Dr. Seward: "Für mich kommt jede Hilfe zu spät. Aber Mina kann noch gerettet werden. Du mußt Carfax zerstören. Hinter der Orgel ist ein Geheimgang. Er öffnet sich, wenn du auf eine der Tasten drückst. Sobald du in Sicherheit bist, werde ich hier alles vernichten, um dem Monster sein letztes Versteck zu nehmen. Bitte gib mir deine Pistole, bitte gib mir deine Pistole! Hier ist der Schlüssel meines Labors in der Anstalt. Nütze die Ergebnisse meiner Forschungen, um Mina zu retten."

Jonathan: "Seward!"

Dr. Seward: "Ich weiß, mein Freund, ich auch!"

 

Schweren Herzens nimmt Jonathan Abschied von seinem Freund. Er gibt diesem seine Waffe und erhält von Seward einen Schlüssel zu dessen Geheimlabor. 

Voller Trauer über den Verlust seines besten Freundes, wendet sich Jonathan ab und begibt sich die Treppe hinauf nach rechts zur Drehorgel. Diese nimmt er unter die Lupe auf der Suche nach der Taste, von der Dr. Seward sprach. Da er nichts erkennen kann, holt er schließlich Hopkins' Brille aus dem Gepäck und mit dem Vampirblick entdeckt er schließlich eine Orgelpfeife, die besonders hell aufleuchtet. Diese drückt er, worauf die Orgel im Boden versinkt und den Zugang zu einem Geheimgang freigibt. Jonathan steigt die Treppe hinunter.  

In der nachfolgenden Animation sieht man Dr. Seward, der das Styx und sich selbst in die Luft jagt, indem er mit dem Revolver auf einen Gaskanister schießt. Jonathan gelangt derweil in einen Gang, der zu einer Tür führt. Er öffnet diese und befindet sich erneut im Abwasserkanalsystem.

 

© Copyright Renate Pieper

 

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