1) Einleitung
2) Teil 1: London 12) Letzte Reisevorkehrungen in der Irrenanstalt
3) Draculas Haus in Carfax 13) Kanalisation: Erneut auf dem Weg nach Highgate
4) Dr. Sewards Irrenanstalt 14) Der zweite Besuch auf dem Friedhof von Highgate
5) Kanalisation: Auf dem Weg nach Highgate 15) Teil 2: Auf dem Weg nach Transsylvanien
6) Der Friedhof von Highgate 16) Der Steinbruch
7) Wieder in der Irrenanstalt 17) Im unterirdischen Kerker
8) Kanalisation: Auf dem Weg ins Styx 18) Der Friedhof von Borgo
9) Im Kino Styx 19) Draculas Schloss
10) Kanalisation: Auf dem Weg nach Carfax 20) Im Schlossturm: Die Seilbahn
11) Der zweite Besuch in Carfax 21) "Die letzte Zufluchtsstätte"

Dort im Innenhof wendet sich unser Held erneut der Eingangstür zu und klopft an. Dieses Mal wird er nicht von Bill, dem Assistenten von Dr. Seward empfangen. Sollte dies ein böses Vorzeichen sein? Jonathan betritt das Innere des Gebäudes und geht weiter geradeaus in Dr. Sewards Arbeitszimmer. 

Der Raum ist verlassen, keinerlei Zeichen von Dr. Seward oder Mina. Jonathan fragt sich, was geschehen ist. Auf direktem Wege begibt er sich zum Schreibtisch seines Freundes, umrundet das Möbelstück und wirft einen Blick auf den Phonographen. Ein Wachszylinder liegt auf dem Schreibtisch. Jonathan setzt den Phonographen in Gang (Nadel anklicken) und erfährt voller Entsetzen, dass Dracula seine geliebte Frau Mina und seinen Freund Dr. Seward entführt hat.

Dr. Seward: "Jonathan ist bereits seit Stunden weg, und Mina ruht sich in meinem Sprechzimmer aus. Es ist bedauerlich, dass ich in der Eile nicht den letzten Stand meiner Arbeit mit Jonathan besprechen konnte. Ich habe das Gefühl, dass sich die Schlinge um uns zusammenzieht, und... Aber was? Mein Gott!"

Dracula: "Lassen Sie Ihren Gott dort, wo er ist. Er wird Ihnen jetzt nicht weiterhelfen. Ergreift ihn!"

Dr. Seward: "Kommen Sie ihr nicht näher!"

Dracula: "Verschwinden Sie! Aus meinen Augen mit ihm!

(zu Mina gewandt) Meine Liebe, es scheint, dass sich unsere Schicksale erneut kreuzen. Erlauben Sie, dass ich sie von diesem nunmehr nutzlosen Ehering befreie. Wachen Sie auf! Dieses Mal verspreche ich Ihnen, dass uns nichts und niemand mehr trennen wird!" 

 

Jonathan ist völlig verzweifelt. Was kann er tun? Zunächst einmal sucht er nach weiteren Hinweisen hier im Arbeitszimmer. Er geht zum Kamin, dreht sich um und erblickt auf dem Boden zwischen dem Fenstervorhang und dem kleinen runden Tischchen, Minas Ehering, den der Vampir achtlos zu Boden geworfen hat. Jonathan bückt sich und nimmt den Gegenstand an sich. Vielleicht hat er eine bessere Chance, dem Vampir zu begegnen, wenn er besser geschützt ist. Also begibt er sich auf die Suche nach dem Drachenring, den er Dr. Seward für weitere Untersuchungen anvertraut hat. Wo könnte sein Freund den Ring sicher aufbewahren? Hinter dem Gemälde über dem Kamin entdeckt Jonathan den Safe seines Freundes. (Dazu nimmt er das Bild unter die Lupe und schiebt es dann beiseite - Zahnradcursor mit Hand). Vor ihm erscheint das Äußere des Tresors, auf dem vier Vertiefungen angeordnet sind, die bei näherem Hinsehen vier Rädchen mit einer Gradeinteilung von 0 bis 9 enthüllen. Leider kennt Jonathan die Kombination nicht, mit der er den Safe öffnen kann. Vielleicht sollte er wie ein geübter Geldschrankknacker vorgehen. Also begibt sich unser Held auf die Suche nach dem Stethoskops des Arztes. Die Kommode, die im Raum steht, scheint nichts zu verbergen. Also begibt er sich erneut zum Schreibtisch (in Richtung Schreibtisch gehen, das Möbelstück umrunden) und wirft einen Blick auf die Schubladen in der linken Schreibtischhälfte. Dort öffnet er schließlich die oberste Schublade (Zahnradcursor mit Hand) und findet darin tatsächlich das Stethoskop von Dr. Seward. Er schließt die Schublade, dreht sich um und kehrt zurück zum Safe über dem Kamin. Er schiebt das Bild beiseite und nimmt die Rädchen unter die Lupe. Sein Blick verharrt einen Moment auf der Vertiefung links oben. Diese untersucht er mit der Lupe ein wenig näher und bemerkt dann einen Zahnradcursor am linken Bildrand. Dort setzt er das Stethoskop des Arztes an. Dann dreht er das Rädchen (kleiner weißer Pfeil rechts), bis die Scheibe auf der Zahl 8 einrastet. Ein dumpfes Geräusch zeigt an, dass dies die richtige Einstellung ist. Diesen Vorgang wiederholt er für die übrigen drei Rädchen:

Vertiefung rechts oben - Zahl 3, Vertiefung rechts unten - Zahl 6 und schließlich links unten (Zahl 4) - also der Reihe nach im Uhrzeigersinn 8-3-6-4. (Die Kombination kann sich von Spiel zu Spiel ändern. Man hört jedoch das Rädchen deutlich einrasten). 

 

Dann betätigt Jonathan den Griff der Safetür. Der Tresor öffnet sich, und Jonathan wirft einen Blick hinein. 

 

Ganz oben im Safe befindet sich ein Aktendeckel mit Informationen zu einem Insassen der Anstalt namens Hopkins. (Der Spieler erkennt in ihm den Helfershelfer von Dracula, dem der Vampir zu Beginn des Spiels einen Besuch in seiner Zelle abgestattet hat). In dem Ordner liegt ein Schlüssel, der offensichtlich den Zugang zu Hopkins' Zelle ermöglicht. Im Inventar liest Jonathan zunächst einmal Dr. Sewards Krankenbericht den Patienten Hopkins betreffend und erfährt einige interessante Neuigkeiten:

 

Anmerkungen zum Patienten Hopkins

Größe: 1m65

Gewicht: 55kg

geschätztes Alter: zwischen 40 und 45

eingeliefert: am 20. Oktober 1904

 

Hopkins scheint unter einer seltenen Form carnivorer Pathologie zu leiden. Zu den Symptomen zählen die Ingestion von Fliegen und anderen Insekten sowie Verhaltensstörungen.
Zu allem Übel bin ich nach mehreren Gesprächen mit dem Patienten zu der Überzeugung gekommen, dass sein Geist unter Draculas Gewalt steht.

Hopkins, der so kalt und berechnend erschien, dass es zuweilen den Anschein hatte, er würde seine Krankheit nur vortäuschen, änderte sein Verhalten gegenüber Mina grundlegend. Er musste nach Worten suchen, schien unsicher und wurde geradezu verletzlich.

Sollte Hopkins zu zweifeln beginnen, könnte uns das von Nutzen sein. Ab sofort muss Mina bei seinen Sitzungen anwesend sein". 

Jonathan legt die Akte zurück und wendet sich dann dem mittleren Fach des Safes zu, in dem er die Arzttasche von Dr. Seward entdeckt. Jonathan öffnet die Tasche und nimmt das Negativ eines Fotos, eine Wachsrolle für den Phonographen, eine Flasche mit einer Knoblauchlösung und das Notizbuch von Dr. Sewards Freund, einem Archäologen, heraus. Im Inventar studiert Jonathan die Notizen des befreundeten Archäologen genau (Den genauen Wortlaut der Notizen können Sie der Einleitung zu dieser Lösung entnehmen!) und erfährt etwas über eine Formel, mit der sich ein Anti-Vampir-Trank herstellen lässt: 

"Im Buch bin ich auf eine Formel gestoßen, mit der Geschosse gegen Vampire hergestellt werden können. Für alle Fälle habe ich sie notiert. Sie erinnert an ein Rezept und, wer weiß, vielleicht ist sie auch eines. Es ist eine Gebräu aus zerdrücktem Knoblauch zuzubereiten, Vampirblut hinzuzufügen (vielleicht ist hier das Blut einer Fledermaus gemeint), bei 30° aufkochen lassen, die Lösung in eine Flasche füllen.

Will man Thadäus' Schüler Glauben schenken, genügt es, das Geschoss in dieses Gebräu zu tauchen, um es in eine wirkungsvolle Waffe gegen Vampire zu verwandeln. All' das klingt wie Altweibergeschwätz, aber man sollte besser kein Risiko eingehen".

 

Er fragt sich, ob es sich bei dem Inhalt der Flasche vielleicht um diesen Trank handelt. Im untersten Fach findet Jonathan schließlich den Drachenring, den er aus Draculas Schloss mitgebracht hat. Er ist sicher, dass ihm dieser Ring einen besseren Schutz gegen die bösen Mächte bieten wird. ("Gott sei Dank. Nun bin ich vor den Vampiren geschützt!") Jonathan schließt daraufhin den Tresor und wendet sich nochmals dem Schreibtisch mit dem Phonographen zu, um sich die Wachszylinderrolle anzuhören, die er im Safe gefunden hat. 

 

Jonathan öffnet den Behälter auf der rechten Seite des Gerätes (anklicken), nimmt dann die Wachsrolle, die er sich bereits angehört hat und legt diese in den Behälter. Anschließend holt er die neue Wachszylinderrolle (aus Dr. Sewards Safe)  aus seinem Rucksack und legt diese in das Gerät (dazu den Phonographen anklicken).

 

Die Wachszylinderrolle enthält eine weitere Botschaft des Archäologen, des Freundes von Dr. Seward:

 

" Lieber Kollege! Nach ihrem Kabel über den Drachenring fand ich Unterlagen eines befreundeten Wissenschaftlers, der vor kurzem verstorben ist. Es handelt sich um ein Notizheft, dessen Inhalt mich auf eigentümliche Weise an die Schilderungen Ihres letzten Briefes erinnert. Es enthält Informationen über Vampire, Einführungsriten, geheime Zufluchtsstätten und den  Ring. Es wird sicher auf unser Interesse stoßen!" Hier bleibt der Phonograph stehen. Jonathan setzt die Nadel erneut auf und kann sich den Rest der Botschaft anhören.

"Was die Beschreibung der Anti-Vampirgeschosse im Notizheft betrifft, rate ich, die dort angegebene Temperatur um 5° zu erhöhen, da das in das Gemisch einzugebende Blut die Lösung verdicken würde"!  

Jonathan registriert, dass die Notizen des Archäologen entsprechend zu korrigieren sind. Anstatt der im Notizheft angegebenen 30° muss die Temperatur, auf welche die Knoblauchlösung erhitzt werden muss, 35° betragen! Nachdem nun hier im Arbeitszimmer zunächst alles erledigt ist, beschließt Jonathan dem Insassen Hopkins einen Besuch abzustatten. Vielleicht kann er ja dessen Begeisterung für Mina ausnutzen und ihn zum Verbündeten machen. Jonathan verlässt also das Büro und begibt sich auf den Weg zu Hopkins' Zelle. Vor der Tür zum Arbeitszimmer wendet er sich nach rechts, öffnet dort die Tür und betritt den Raum mit den Zellen.  Er steigt die Treppe hinauf, wendet sich dann nach links und steigt die nächste Treppe hinunter. Dort dreht er sich nach links und geht geradeaus weiter bis hin zu dem Schreibtisch, der sich in der Mitte des Raumes befindet. Er wirft einen Blick auf den Schreibtisch und bemerkt eine halbleere Tasse, neben der ein Stück Würfelzucker liegt. In diesem Augenblick hört Jonathan das Summen einer Fliege. Das bringt ihn auf eine Idee. War nicht in der Akte von Hopkins die Rede davon, dass dieser eine Vorliebe für Insekten hätte. Vielleicht könnte man ja die Fliege einfangen, sie Hopkins schenken, und diesen so ein wenig gesprächig machen. Jonathan nimmt also das Stück Würfelzucker an sich und legt es im Inventar in die Streichholzschachtel (verbinden). 

Er ist sich sicher, dass er die Fliege mit etwas Süßem anlocken kann. Die so präparierte Streichholzschachtel legt Jonathan zurück auf den Schreibtisch. Kurz darauf krabbelt die Fliege in die Falle. Jonathan steckt die Streichholzschachtel mit der darin gefangenen Fliege ein. Bevor er sich auf den Weg zu Hopkins' Zelle macht, wirft er nochmals einen Blick auf den Schreibtisch. Unterhalb der Platte bemerkt er eine verschlossene Schublade.

Dann steigt unser Held die kleine Treppe auf der rechten Seite hinauf, die zu einem kreisrunden Gang führt, an dem sich die Türen zu allen Zellen befinden. Jonathan begibt sich zu der dritten Tür auf der rechten Seite, öffnet das kleine Fenster und stellt fest, dass er hier richtig ist. Er holt den Schlüssel zu Hopkins' Zelle aus seinem Rucksack, steckt diesen ins Türschloss und öffnet schließlich die Tür zur Zelle. Im Inneren des Raumes blickt sich Jonathan um und wendet sich dann dem Irren zu, der auf seinem Bett hockt. Er nimmt die Streichholzschachtel aus dem Rucksack und bietet sie Hopkins an. Es folgt ein kurzes Gespräch zwischen Jonathan und Hopkins, welcher bei der bloßen Erwähnung von Minas Namen völlig die Fassung verliert:

Hopkins: "Mhm, mhm. Köstlich! Diese Fliege ist ein wahrer Genuss!"

Jonathan: "Hopkins, was ist Mina und Dr. Seward zugestoßen? Na los, sagen Sie es mir!"

Hopkins:" Sie kennen meinen Namen? Ich brauche mich also gar nicht erst vorzustellen. Endlich lerne ich Sie kennen!"

Jonathan: "Keine Höflichkeitsfloskeln. Ich will jetzt wissen, was hier geschehen ist!"

Hopkins: "Sie haben hier gar nichts zu fordern. Sie haben nur eines zu wissen. Der Meister fand, dass der gute Doktor etwas zu lästig wurde!"

Jonathan: "Und Mina?"

Hopkins: "Fräulein Mina?... Der Meister will sie... Er... Sie ist bei ihm. Ja sie ist bei ihm!"  

 

An dieser Stelle bricht das Gespräch ab. Am rechten Bildrand erscheinen die Abbildungen von Minas Ehering und einer geladenen Pistole. Jonathan bleibt nichts anderes übrig, als nach einer anderen Möglichkeit zu suchen, Hopkins doch noch zu überreden, ihm zu helfen, Mina zu retten. Vielleicht soll die Pistole ein Hinweis darauf sein, dass er zunächst den Anti-Vampir-Trank herstellen muss, um Hopkins davon zu überzeugen, dass er für einen Kampf mit Dracula gewappnet ist. Wie er aus dem Notizheft in Dr. Sewards Safe weiß, benötigt er ein Gemisch aus einer Knoblauchlösung und etwas Vampirblut, welches er auf 35° erhitzen muss. Jonathan verlässt Hopkins' Zelle und geht den kreisrunden Gang weiter entlang an den anderen Zellen vorbei bis hin zu einer kleinen Tür am anderen Ende des Ganges. Schon draußen vor der Tür hört er seltsame Geräusche. Er öffnet die Tür und gelangt in das Labor der Irrenanstalt, wo er bereits von Bill, Sewards Assistenten erwartet wird, der von Dracula offensichtlich zum Vampir gemacht worden ist. Als Jonathan den Raum betritt, zerschmettert Bill gerade eine Flasche mit Knoblauchlösung auf dem Boden. Unser Held zieht schnell das Kruzifix aus seinem Rucksack und hält es Bill entgegen. Dieser fällt voller Entsetzen zurück in den hinter ihm stehenden Rollstuhl. Um absolut sicher zu gehen, dass von Bill keine Gefahr mehr ausgeht, hebt Jonathan das Kruzifix vom Boden auf (aus Inventar nehmen) und legt es auf Bills Stirn. Kurz darauf sieht Jonathan nur noch den leblosen Körper des Assistenten vor sich. Er untersucht dessen Taschen und nimmt den Schlüssel an sich, der an Bills Gürtel hängt. Mit diesem Gegenstand im Gepäck kehrt Jonathan zurück in den Raum mit den Zellen. Er steigt die Treppe hinunter und wendet sich dort erneut dem Schreibtisch zu. Mit Hilfe von Bills Schlüssel gelingt es ihm, die Schreibtischschublade zu öffnen. Darin befindet sich eine Spritze. Jonathan steckt den Gegenstand ein und kehrt zurück ins Labor. Im Notizheft war die Rede davon, dass er Vampirblut für die Herstellung des Anti-Vampir-Tranks benötigt. Also nimmt er die Spritze aus dem Gepäck und wendet sich nochmals dem Körper von Bill zu. Er entnimmt mit Hilfe der Spritze etwas Blut aus dessen rechtem Arm. Jetzt muss Jonathan nur noch eine Möglichkeit finden, wo er die beiden Substanzen verbinden und die so entstandene Mischung auf 35° erhitzen kann. Jonathan dreht sich um und begibt sich zu dem Sekretär hier im Labor. Er öffnet den Rollladen und sieht sich einer vollständigen Laborausrüstung gegenüber. Zunächst einmal holt er die grüne Flasche mit der Knoblauchlösung aus seinem Gepäck und gießt deren Inhalt in den Destillierkolben. Dann nimmt er noch die Spritze mit Bills Blut und fügt deren Inhalt der Knoblauchlösung hinzu. 

Die leere grüne Flasche stellt er rechts neben den Destillierkolben, so dass sie das Substrat nach dessen Fertigstellung auffangen kann. Dann zündet er den Bunsenbrenner unter dem Destillierkolben ein (rechts + / links -). Mit Hilfe des Pluszeichens (rechts neben dem Bunsenbrenner) erhöht er die Temperatur, welche er auf dem Thermometer am rechten Bildrand ablesen kann. Sowie das Thermometer die 35°-Marke erreicht hat, reduziert Jonathan mit Hilfe des Minuszeichens (links vom Bunsenbrenner) die Temperatur. Er sieht die Lösung im Destillierkolben noch etwas brodeln, deren Inhalt ergießt sich schließlich in die Flasche, und Jonathan kann die gefüllte Flasche nun auf der rechten Seite an sich nehmen.

Jonathan verlässt das Labor und begibt sich zurück zu Hopkins' Zelle. Er betritt den Raum durch die geöffnete Tür, nimmt dann die Flasche mit der soeben hergestellten Lösung im Inventar und taucht den Revolver hinein, der einen grünen Schatten erhält (Gegenstände verbinden). So   ausgerüstet, spricht er Hopkins erneut an (auf die Abbildung des Revolvers am rechten Bildrand klicken):

Jonathan: "Hopkins, schauen Sie her. Ich bin für den Kampf mit Dracula gerüstet. Helfen Sie mir, Mina zu retten! Sie wissen doch, wie verletzlich sie ist!"

Hopkins: "Aber wenn ich Mina rette, verrate ich damit den Meister und das kann ich nicht. Aber Mina ist in großer Gefahr! Ich weiß nicht, was ich tun soll!"

Jonathan: "Ich habe Dracula bereits besiegt. Vertrauen Sie mir doch. Gemeinsam können wir Mina retten!"

Hopkins: "Sie können mich nicht mit bloßen Worten überzeugen! Ich weiß, dass Sie den Drachenring besitzen. Geben Sie ihn mir, wenn ich Ihnen vertrauen und helfen soll. Auf diese Weise können Sie die Aufrichtigkeit Ihrer Worte unter Beweis stellen!" Jonathan überlässt Hopkins den Drachenring, und dieser gibt ihm dafür seine Brille: "Nehmen Sie dafür meine Brille. Sie wird sehr nützlich sein, da sie Normal-Sterblichen die geheime Vision der Vampire verleiht. Der Meister hat Recht, sich vor Ihnen in Acht zu nehmen. Sie sind sehr mutig! Ich werde Mina helfen!"

 

Plötzlich hört Jonathan ein Telefon klingeln. Unser Held verlässt Hopkins' Zelle und kehrt zurück in Dr. Sewards Arbeitszimmer, wo er zum Schreibtisch eilt, um den Telefonhörer abzunehmen. Baff vor Erstaunen hört er Draculas Stimme am anderen Ende der Leitung:

 

"Sie haben sich wie eine Ratte im Labyrinth verlaufen. Ihre Spielchen beginnen mich zu ärgern!"

Jonathan: "Ich habe aber..."

Dracula: "Ruhe! Schon bald wird alles, was Ihnen gehört, mein sein! Ihr Leben wird so viel wert sein wie das eines Insekts, und ich werde Sie im Handumdrehen vernichten!"

 

Nach diesem Gespräch kehrt Jonathan zurück in den Raum mit den Zellen der Anstaltinsassen. Als er einen Blick durch das kleine Fenster in der Tür zu Hopkins Zelle wirft, muss er zu seinem Entsetzen feststellen, dass dieser verschwunden ist. Sollte er, Jonathan Harker, wirklich in eine Falle getappt sein? Jonathan eilt schnell zum Labor. Auch der Rollstuhl mit Bills Körper ist verschwunden. Er begibt sich zu der Stelle, an der noch vor kurzem der Rollstuhl stand und entdeckt eine metallene Platte mit einem Griff. Er hebt den Deckel der Luke, steigt hinunter und gelangt erneut in das unterirdische Abwasserkanalsystem.

 

© Copyright Renate Pieper

 

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