Einleitung

Der Auftrag 3. Zeitreise 
1.Zeitreise 4. Zeitreise
2. Zeitreise 5. Zeitreise und Ende

Morgana begegnet erneut dem Geist des Templers, der jedoch nicht sehr zufrieden mit dem bereits Erreichten zu sein scheint. Auch unsere Heldin ist verärgert und will dem Louvre so schnell wie möglich den Rücken kehren.

Guy de Sombreval: "Du bist durchgefallen. Du hast nicht alle Gegenstände gefunden! Wir haben keine Ahnung, wo die vier Finten sind. Es gibt nur eine Lösung. Du begibst dich in die Zeit der schwarzen Templer, ins Jahr 1610. Heinrich IV wurde gerade ermordet. Das Christentum ist gespalten, und es herrscht größte Verwirrung. Aber Vorsicht! Im Louvre wandelt ein Templer, der vorgibt, ein Jesuit zu sein, tatsächlich jedoch die Satansschlüssel stehlen will. Zurück in die Tiefen der Zeit." 

Ehe unsere Heldin widersprechen kann, wird sie von dem Geist erneut auf eine Zeitreise geschickt, dieses Mal in den Louvre kurz nach der Ermordung Heinrichs IV. durch den Eiferer Ravaillac.

(CD 2)

Morgana befindet sich wie zu Beginn der ersten Zeitreise wieder im Raum Ludwigs IX., des Heiligen, jedoch dieses Mal im 17. Jahrhundert, kurz nach der Ermordung Heinrichs IV. durch den Eiferer Ravaillac.

Sie sieht sich um und hebt das Antimonplättchen auf, das sich am Fuße eines der Gewölbepfeiler befindet. Wie nach jeder Zeitreise ist der Rucksack unserer Heldin leer. Sie dreht sich also um und begibt sich zu der Truhe mit ihrer Inventar. (1x geradeaus, dann links und 1x rechts gehen). Bevor sie sich weiteren Gefahren aussetzt, stattet sie sich zunächst einmal mit der entsprechenden Ausrüstung aus. Sie öffnet die Truhe und entnimmt dieser die Taschenlampe, das diamantene Messer und  die Armbrust, den Enterhaken und das Seil. Die Armbrust verbindet sie im Inventar anschließend gleich mit dem Seil und dem Haken, um die Klettervorrichtung jeder Zeit parat zu haben. 

Daraufhin begibt sie sich erneut zu dem Pfeiler, an dessen Fuß sie das Antimonplättchen gefunden hat und verlässt diesen Raum durch den linken Gewölbebogen. Im nächsten Raum dreht sie sich nach links zum Kellerfenster und steigt durch dieses hinaus auf den Schlosshof. 

Ihr Blick macht die Runde. Linker Hand befindet sich eine Wache in der Nähe eines Karrens. In greifbarer Nähe vor Morgana ist eine Ehrenwache postiert. Wenn sie hinter sich blickt, kann sie etwas oberhalb einige hell erleuchtete Fenster erkennen. Um die Wache beim Karren, die sie offensichtlich beobachtet, abzulenken, ergreift Morgana einen Stein, der sich rechts von ihr auf dem Boden direkt an der Wand des Gebäudes befindet. Sie wirft ihn in die Richtung des Karrens (Lupe - Zahnradcursor - Stein aus Inventar benutzen) und siehe da die Wache läuft zum Karren, weil sie meint, ein Geräusch gehört zu haben. Unsere Heldin nutzt die Gelegenheit, dreht sich um und wendet sich dem linken zweier hell erleuchteter Fenster zu (Lupe). Hier kann sie das Verhör und die Folterung von Jacqueline Descoman belauschen, die man verdächtigt, an der Konspiration zur Ermordung Heinrichs IV. beteiligt gewesen zu sein:

Inquisitor: "Du bist Jacqueline Descoman, nicht wahr? Ich werde dein hübsches Gesicht polieren. Wir kennen die Intrigen zwischen Verneuil und dem Rotschopf Ravaillac. Sprich! Sag' uns, was du weißt!"

Jacqueline: "Gnade meine Herren! Der Rotschopf behauptete, Gottes Bote zu sein. Er wollte, dass König Heinrich den Streit mit dem Papst beilege. Er erwähnte auch gewisse Schlüssel, aber ich habe nichts begriffen, weil alles durcheinander ging."

Inquisitor: "Bei Gott, das Weib ist ohnmächtig! Die Wachen werden prüfen, ob sie die Wahrheit sagt. Wenn nicht, dann enthäuten wir sie bei lebendigem Leibe!"

Morgana wird stutzig. Sollte sie hier etwas über die zwei anderen Satansschlüssel in Erfahrung bringen können! Auf dem Fenster erscheint bei erneutem Anklicken ein Zahnradcursor. Unsere Heldin nimmt den Diamantschneider aus ihrem Gepäck und entfernt in der bekannten Weise das Fensterglas. Jetzt ist der Weg frei. Sie klettert durch das Fenster in den Raum, in dem das Verhör stattgefunden hat. 

Auf dem Tisch sieht sie das arme Mädchen regungslos liegen. Sie sieht sich in dem Raum genau um, geht zunächst geradeaus, ihre Hand fährt über Jacqueline und sie wendet sich dann nach rechts, um zum Schrank zu gelangen. Sie öffnet diesen (Zahnradcursor mit Hand) und kann Jacquelines Kleid an sich nehmen, was eine perfekte Verkleidung an diesem Ort zu sein scheint. Sie streift das Kleid sofort über (automatisch). Bevor Morgana den Schrank wieder schließt, leuchtet sie dessen Inneres noch mit der Taschenlampe aus und findet einen kleinen Kommodenschlüssel. Sie verstaut den Gegenstand in ihrem Inventar und sieht sich weiter um. Dazu dreht sie sich um und begibt sich zu der Tür, in dessen oberer Hälfte sich ein Fenster befindet, das mit dem gerade geöffneten Fensterladen verschlossen werden kann. Sie klappt den Fensterladen nach rechts und bemerkt einen Aufzugsschlüssel, der am Türrahmen auf der linken Seite an einem Haken hängt. Auch dieses Objekt wandert in Morganas Rucksack. Bevor sie den Raum durch das zerbrochene Fenster verlässt, sieht unsere Heldin noch unter den Tisch (von der Seite aus, an der sich der Schrank befindet). Dort liegen einige Gewehre. Morgana nimmt eines der Gewehre ("Gewehr der Leute von Monsieur de la Force") und verstaut es in ihrem Rucksack. (Falls Morgana einige Ausrüstungsgegenstände benötigen oder ablegen sollte, auch hier in diesem Raum befindet sich eine Inventartruhe). Dann verlässt sie den Ort des Verhörs durch das von ihr zuvor zerbrochene Fenster. Wieder unten auf dem Schlosshof begibt sie sich jetzt in Richtung der Ehrenwache, die dort  dem ermordeten König offensichtlich die letzte Ehre erweist. Auf dem Weg dorthin fallen ihr fünf Fässer ins Auge, die sie etwas genauer in Augenschein nimmt. (2x auf die Ehrenwache zugehen, dann zurück zu den Fässern drehen - Lupe). Zwischen den Fässern entdeckt sie einen Schierlingsbecher (Gift), den sie für alle Fälle einsteckt. Sie begibt sich zu der Totenwache und gelangt durch deren Reihen hindurch in das Karyatidenzimmer, wo der Leichnam Heinrichs IV. aufgebahrt ist. 

Vor dem Toten kniet ein junger Mann. Morgana geht jedoch weiter geradeaus, wendet sich nach links und geht an der Wand entlang (2x geradeaus) um den Wachen auszuweichen bis zu einigen Stufen, die zu einer Sitzecke vor dem Kamin führen, wo Maria de Medici, die Königinwitwe gerade in ein Gespräch mit einem Jesuitenpater vertieft ist (offensichtlich der, von dem der Geist des Tempelritters sprach). Morgana gelingt es, diesen Wortwechsel zu belauschen und wichtige Informationen über die Satansschlüssel zu erhalten:

 

Jesuit: "Ihre Majestät, mein heiliger Orden schickte mich auf die Spuren einer teuflischen Bruderschaft, der schwarzen Tempelritter. Diese Feinde des heiligen Kreuzes beabsichtigen, der Erde Tod und Zerstörung zu bringen, um sich für die Vernichtung ihres Ordens durch Philipp den Guten zu rächen. Sie benötigen vier teuflische Objekte, die Satansschlüssel. Wir wissen, dass Sie mindestens zwei davon haben, eine Vase mit einem Adler und die Statue eines Stiers. Ich flehe Sie an, mir diese zu übergeben, da die Bösen überall lauern".  

 

Königin: "Ich weiß, welche Vase Sie meinen. Sie steht an einem Ehrenplatz im Saal der Botschafter. Glauben Sie, Sie müssten nur mit den Fingern schnipsen, um sie zu bekommen? Dieses wunderbare Kunstwerk, quella bellezza! Ich verbiete Ihnen, sie zu berühren. Mein Kammerherr wird sie sofort in Ihre Gemächer zurückgeleiten".

 

Jesuit: "Eure Majestät, ich bin erstaunt über Ihre Antwort auf meine Bitte. Es handelt sich um ein Verbrechen am Christentum! Lassen Sie mich, ich finde mein Gemach auch ohne Lakai. Sein Atem stinkt nach Florentineröl".

Morgana wird klar, dass es sich bei diesem Mann, um den falschen Jesuiten handeln muss, von dem der Geist des Templers gesprochen hat. Sie muss ihm zuvor kommen und die Statuen in ihren Besitz bringen, ehe weiteres Unheil geschieht. Zumindest weiß sie nun, wo sie die Vase mit dem Adler zu suchen hat. Sie begibt sich in ihrer Verkleidung der Jacqueline Descoman zur Königin, die sie in der Tat für die Kammerzofe Jacqueline hält und ihr einen wichtigen Auftrag erteilt:

"Ah, Jacqueline, cara mia! Wie ich sehe, konnten Sie den Klauen des Monsieur de la Force entkommen. Quel porco! Madame de Verneuil, meine liebe Freundin betraute Sie mit einer Botschaft an unseren verehrten Duc d'Epernon, doch er hat sie nie erhalten. Gott sei Dank war sie mit einer unsichtbaren Tinte geschrieben. Suchen Sie sie jetzt gleich, meine treue Jacqueline".

Aus dem Gespräch wird deutlich, dass die Königin Maria de Medici offenbar tief verstrickt ist in die Intrigen, die zur Ermordung ihres Gatten Heinrichs IV. gesponnen wurden.  Morgana hat gerade den Auftrag erhalten, entsprechende Beweise zu vernichten. 

 

Sie dreht sich nach rechts, geht geradeaus weiter und wendet sich dann nach links zu einer Tür, die sie mit dem "Kommodenschlüssel" aus ihrem Gepäck öffnet (rechts an der Wand befindet sich eine Inventartruhe). Sie steigt die Treppe hinauf, ohne die Wache vor der Treppe zu beachten, die ohnehin nur unflätige Bemerkungen von sich gibt und dreht sich dann nach links zum Aufzug. Unten rechts erscheint der Zahnradcursor. Morgana öffnet ihren Rucksack und nimmt den Aufzugsschlüssel heraus, den sie an der entsprechenden Stelle benutzt. Die Tür des Aufzugs öffnet sich, und auf der linken Seite neben dem Transportseil bemerkt Morgana einen Hebel (Zahnradcursor mit Hand). Unsere Heldin Morgana (alias Jacqueline Descoman) betätigt diesen, und der Aufzug befördert einen Wäschekorb nach oben. Morgana ergreift den Wäschekorb und wird automatisch in das Schlafzimmer des Königs gebracht. 

Leider wird ihr der weitere Weg von einem Kammerherrn des Königs versperrt. Sie muss diesen auf irgendeine Weise aus dem Wege räumen. Im Schlafgemach des Königs befindet sich eine Inventartruhe. Dies erscheint als eine günstige Gelegenheit, sich einiger überflüssiger Gegenstände zu entledigen. Morgana legt den Kommodenschlüssel und den Aufzugsschlüssel in die Truhe und verlässt dann unverrichteter Dinge das Schlafzimmer, um über die Treppe in das Karyatiden-Zimmer zurückzukehren. Sie begibt sich in die Mauervertiefung neben dem Dienstbotenaufzug und steigt die Treppe hinunter. Auf halbem Wege bei der Wache angekommen, dreht sie sich zweimal nach rechts und verlässt das Treppenhaus durch die Tür. Es muss ihr irgendwie gelingen, am Kammerherrn des Königs vorbeizukommen, um sich in den Gemächern seiner Majestät weiter umsehen zu können. Vielleicht kann sie auf anderem Wege in die oberen Räume dieses Gebäudes gelangen. Die Grundrisskarte bietet leider nur wenig Aufschluss darüber. Also sucht sie das Karyatidenzimmer ab. Sie geht bis zu der Sitzecke, wo sich die Königin befindet und durchquert dann den Saal (3x geradeaus an der Wand links entlang) bis hin zu den vier Statuen am anderen Ende des Saals, die eine Empore über einer Tür stützen.

 

 

Dort wendet sie sich nach links und begibt sich in eine der kleinen Nischen. Unmittelbar vor dem Fenster darinnen angelangt, sieht sie auf den Boden und entdeckt, dass sich dort eine Kachel verschieben lässt (Zahnradcursor mit Hand). Sie drückt die Kachel, woraufhin sich auf der oberen Etage eine Geheimtür in der Wand öffnet. Jetzt muss Morgana dort nach oben auf die Empore gelangen. Sie blickt nach oben und kann etwas oberhalb der von den vier Statuen gestützten Empore einen Zahnradcursor ausmachen. Genau an dieser Stelle schießt sie mit Hilfe ihrer Armbrust den Enterhaken am Seil hinauf, der an der Brüstung hängen bleibt. Relativ sicher klettert sie nun am Seil hinauf auf die Empore (Art Balkon). Sie geht bis zum Ende der Empore, wo sie rechts in der Ecke auf dem Boden Hammer und Meißel findet, die sie natürlich sofort einsteckt. Sie dreht sich um und sieht ein wenig weiter auf der rechten Seite, den Geheimgang in den Bibliotheksturm, den sie durch die Betätigung der Kachel geöffnet hat. Sie geht hindurch und gelangt erneut zum Labor eines Alchimisten, eines Nachfahren (?) des berühmten Magiers Anselme. Er hält einen mächtigen Zauber für Morgana bereit, wie auch einen Zaubertrank, mit dem sie die Wachen hier in Schlaf versetzen kann. Leider fehlen ihm zur Fertigstellung dieses Tranks noch zwei Zutaten, die Morgana besorgen muss.

 

"Ah! Du kehrst zurück, um die Prophezeiung meines Vorfahren zu erfüllen! Sehr gut! Vorsicht, Ravaillac hat gerade König Heinrich ermordet, und der Louvre quillt über vor Verdächtigungen.

Monsieur de la Force foltert alle, die er für mögliche Königsmörder hält. Weißt Du, dass selbst die Königin ihre Hände im Spiel haben soll, wie ich gehört habe! Und dein unschuldiger Blick ähnelt dem der Jacqueline Descoman, die dem Mörder zur Hand ging. Ich wittere Gefahr in deiner Umgebung, Morgana! Hier ist ein mächtiger Zauberspruch von Anselme. Du kannst dich überall hinbegeben wie ein durch Mauern gehender Geist. Ich habe auch einen mächtigen Trank vorbereitet. Damit kannst du all' die dummen Lakeien einschläfern, die in den Gängen des Louvre lauern. Traue ihnen nicht, denn sie tragen ihr Hirn in den Hosen und denken an nichts anderes. Aber für den Trank fehlen mir noch zwei Zutaten: ein Metall und eine ganz bestimmte Pflanze".

Vor sich auf dem Lesepult findet Morgana den Zauberspruch des Alchimisten. Bevor sie diesen in ihrem Rucksack verschwinden lässt, wirft sie noch einen Blick auf die Formel. Sie erkennt, dass es sich dabei um eine Öffnungsformel handelt. Morgana öffnet ihren Rucksack und sucht nach den gewünschten Ingredienzien. Das Antimonplättchen und der Schierlingspflanze sollten die richtigen Gegenstände sein. Also dreht sich unsere Heldin einmal nach links zum Tisch. Sie fügt dem brodelnden Topf in der Mitte die beiden fehlenden Zutaten hinzu,  zunächst das Antimonplättchen (=Metall) und anschließend den Schierlingsbecher (=Pflanze). Nach jeder Zutat steigen seltsame Dämpfe auf, zunächst graue und zum Schluss giftige grüne Dämpfe.  Nachdem Morgana auf diese Weise den Zaubertrank des Alchimisten fertiggestellt hat, steckt sie das destillierte grüne Substrat in der Flasche neben dem Destillierkolben, eine Neutralisierungslösung, ein (Flasche nehmen, 2x nach unten klicken). Der Alchimist gibt ihr noch einen gutgemeinten Rat mit auf dem Weg. Er zeigt ihr die Wirkung des Tranks an und warnt sie vor den im Louvre lauernden Gefahren. 

"Jeder, der dich belästigt, wird schnarchen wie ein alter Bär. Und noch etwas: hüte dich vor dem Dämon Pazuzu. Das ist ein schreckliches Geschöpf. Man nennt ihn Gott der bösen Winde, weil er reine Luft verderben und in eine schreckliche Seuche verwandeln kann".

Im Hintergrund öffnet sich während des Gesprächs eine Tür. Es gibt offensichtlich jemanden, der die beiden belauscht. Unsere Heldin schwebt in großer Gefahr! Nach dem Gespräch dreht sich Morgana zum Schrank hinter sich um und öffnet diesen. Dahinter verbirgt sich eine Treppe, über die unsere Heldin wieder auf die Empore zurückkehren kann. Dort angelangt öffnet sie ihr Inventar, löst die Kombination Armbrust - Seil - Enterhaken und nimmt das Seil zur Hand, mit dessen Hilfe sie von der Empore wieder in den Karyatidensaal hinuntersteigen kann. (Alternativ kann Morgana über die Grundrisskarte in ihrem Inventar zurück ins Karyatidenzimmer gelangen). Unten angekommen begibt sie sich sofort wieder zum Kamin mit der Sitzecke, wo das Gespräch mit der Königin stattgefunden hat, wendet sich dann nach rechts zum Dienstbotenaufgang. Rechts von der Tür befindet eine Truhe mit ihrem Inventar an der Wand. Gemäss der Warnung des Alchimisten öffnet sie die Truhe und holt sich vorsichtshalber ihre Gasmaske. Im gleichen Zug legt sie die Taschenlampe ab. Im Inventar kombiniert sie anschließend noch die Armbrust wieder zusammen (Armbrust - Seil - Enterhaken), um Platz zu schaffen. Dann dreht sie sich nach links und benutzt den Dienstbotenaufgang , um  erneut in die Gemächer des Königs zu gelangen. Sie steigt die Treppe auf der rechten Seite hinauf und begibt sich geradewegs in das Schlafgemach des Königs (beim Aufzug nach links drehen und dann durch den Türspalt gehen). 

Sie geht auf den vor der nächsten Tür stehenden Kammerherrn zu, öffnet ihr Inventar und nimmt die Neutralisierungslösung des Alchimisten (Schlaftrank) zur Hand, den sie mit dem Lakaien benutzt. 

Dieser bricht nach Luft ringend auf dem Boden zusammen. Die Leiche lässt unsere Heldin zunächst einmal schnell unter dem Bett des Königs verschwinden. Morgana wendet sich dorthin und bemerkt in unmittelbarer Nähe des ohnmächtigen (oder toten) Kammerherrn den königlichen Siegelring. Sie nimmt den Gegenstand an sich, verstaut ihn in ihrem Rucksack und wendet sich erneut nach rechts. Dort dreht sie sich um und geht geradeaus. Linker Hand bemerkt sie die Ziffernblätter zweier seltsamer Uhren. Sie geht weiter geradeaus bis zu einem Sekretär, den sie öffnet (Lupe - Zahnradcursor mit Hand). In dessen Inneren befinden sich rechts und links je drei Schubladen. Zunächst öffnet unsere Heldin die mittlere Schublade auf der rechten Seite, die mit zahlreichen Flaschen angefüllt ist. Eine der Flaschen kann Morgana an sich nehmen. Bei genauerem Hinsehen bemerkt sie, dass es sich um eine Flasche mit Urin handelt.

Anschließend öffnet sie die obere Schublade auf der rechten Seite, und eine Notiz des Königs fällt ihr in die Hand, die auf einen Geheimgang in der königlichen Gemäldegalerie verweist.

Morgana schließt den Sekretär und wendet sich dann nach links zu einem verschlossenen Fenster. Sie öffnet die Fensterläden (Lupe - Zahnradcursor mit Hand) und blickt nach draußen auf die Stadt Paris. Dort wendet sie den Blick nach rechts (Pfeil nach rechts in der unteren rechten Ecke des Bildes anklicken). Der Blickwinkel verändert sich, und man sieht jetzt die Seite des Gebäudes, wo in der Mitte (3 Fenster - davon das mittlere) ein Zahnradcursor erscheint. 

Unsere Heldin öffnet ihren Rucksack und nimmt ihre Kletterkombination heraus. In schwindelerregender Höhe lässt sie sich am Seil hinüber gleiten zur kleinen Galerie. Dort angekommen, dreht sie sich um und sieht vor sich die Ahnengalerie Heinrichs IV. Auf der linken Seite befinden sich die Gemälde der Könige, auf der rechten, die der Königinnen. (Man sollte das Spiel hier abspeichern, sich alle Gemälde der Reihe ansehen und nach dem Rundgang das gespeicherte Spiel erneut laden).

1) Charles V.    1) Jeanne de Bourbon
2) Charles VII. 2) Jeanne d' Anjou
3) Louis XI. 3) Charlotte de Savoie
4) Charles VIII. 4) Anne de Bretagne
5) François I. 5) Claude de France
6) Henri II. 6) Catherine de Medicis
7) François II. 7) Marie Stuart
8) Charles IX. 8) Elisabeth d'Autriche
9) Henri III. 9) Louise de Lorraine
10) Henri IV. 10) Marie de Medicis

Nachdem Morgana einmal die Runde gemacht hat, um sich einen Überblick zu verschaffen, begibt sie sich zum Kamin. Etwas links davon steht eine Truhe, in der sich einige Holzscheite befinden. 

Morgana nimmt etwas Brennholz aus der Truhe, welches sie anschließend in die Glut des Kamins wirft, wodurch sie ein Feuer entfacht. Neben dem Kamin auf der rechten Seite nimmt sie dann die Feuerzange, die dort links von einer Schaufel und einer Kohlenzange an der Wand lehnt. Unsere Heldin dreht sich um und bemerkt eine Inschrift auf der Rückseite des Thronsessels, der sich unmittelbar vor dem Kamin steht: "Folge dem von Jäger gewiesenen Weg, und du wirst das Geburtsjahr des Größten unter ihnen finden". Zunächst jedoch folgt sie der königlichen Notiz aus dem Sekretär im Königszimmer: "Von Ludwig nehme hinweg Franz Haargesicht und Annes Karl, dann füge hinzu den Franz mit der Feder...".

Sie nimmt den königlichen Siegelring aus ihrem Inventar und begibt sich zu den Gemälden von

1) LOUIS XI, (Bild 3)

2) FRANÇOIS I, (Bild 5)

3) CHARLES VIII ( Bild 4) und

4) FRANÇOIS II (Bild 7),

also der Reihe nach die Bilder 3,5,4 und 7 vom Kamin aus gesehen,  wo sie jeweils unten auf dem königlichen  "H" den Siegelring anwendet. Hat Morgana alles richtig gemacht, öffnet sich eine Geheimtür ganz hinten rechts unter dem Gemälde von Marie de Medicis.

Bevor unsere Heldin den Gang betritt, öffnet sie die Inventartruhe, die sich etwas weiter geradeaus ebenfalls auf der rechten Seite befindet und legt die königliche Notiz, den Siegelring sowie die Flasche mit Urin darin ab. Anschließend nimmt sie die Armbrust auseinander und legt auch das Seil und den Haken in die Truhe. Bevor sie diese schließt, vergewissert sie sich, dass sich die Öffnungsformel des Alchimisten und ein Bolzen in ihrem Rucksack befinden.

Sobald dies geschehen ist, betritt Morgana den Gang unter dem Gemälde der Königin Marie de Medicis und steigt dann eine Wendeltreppe hinunter. Ihr Weg endet vor einem zugemauerten Durchgang, wo man die Umrisse einer geheimen Tür schemenhaft erkennen kann (Zahnradcursor). Mit Hilfe der Öffnungsformel des Alchimisten gelingt es unserer Heldin in den Raum des Botschafters zu gelangen, wo sich laut Aussage der Königin die Vase mit dem Adler befinden soll. Morgana geht an der Wand rechts entlang bis hin zum Gerüst, das dort offensichtlich aufgestellt wurde, um die Deckenmalereien zu restaurieren. Sie darf auf keinen Fall auf die linke Seite wechseln, wo das Gerüst steht, ansonsten wird sie von Wachen entdeckt und gefangen genommen.

Sobald sie vor dem Gerüst angelangt ist, geht unsere Heldin noch einmal geradeaus (1x klicken) und gelangt so unter das Gerüst. Vor sich sieht Morgana bereits eine Vase mit einem grünen Adler. Zunächst jedoch gilt es, die Wache im Raum auszuschalten, damit sie unbehelligt agieren kann. Dazu wendet sich Morgana nach links zur Leinwand (Lupe), berührt diese (anklicken – Zahnradcursor), nimmt ihr Messer aus dem Inventar und schneidet ein Stück aus der Leinwand heraus. Durch das entstandene Loch hat unsere Heldin jetzt einen guten Blick auf den Wächter.

Sie öffnet ihren Rucksack, legt einen Bolzen in die Armbrust und schießt damit auf die Wache, die, vom Pfeil getroffen, rücklings aus dem Fenster stürzt. In diesem Augenblick erscheint der Jesuit auf der Bildfläche:

Jesuit: "Hör mal Mädchen, ich schätze, dass du hier nicht gerade willkommen bist. Ich könnte die Wachen rufen, aber wenn dich der Marquis de la Force gequält hat, nutzt du mir auch nichts mehr. Treffen wir ein Abkommen. Ich übersetze dir dieses lateinische Manuskript, und du gibst mir, was ich verlange. Du hast keine Zeit, Latein zu lernen, was hältst du davon?"

Morgana erwidert: "Du kannst dir deine Lateinstunden sonst wohin stecken. Natürlich nehme ich an, habe ich denn eine andere Wahl?"

Der Jesuit übersetzt unserer Heldin die lateinische Inschrift, wobei es sich um eine genaue Anweisung handelt, wie man in den Besitz der Vase mit dem roten Adler gelangen kann:

"Sieht der rote Dämon auf den toten mächtigen Adler, erwacht er zum Leben".

Morgana sieht sich um, und versucht, die Bedeutung dieses Satzes zu begreifen. Hier vor der Leinwand befinden sich links und rechts Podeste mit verschiedenen Vasen, auf denen Adler in allen möglichen Farben abgebildet sind. Sie sucht das Podest, auf dem sich die Vase mit dem roten Adler befindet und begibt sich auf die andere Seite. Dort steht eine Vase mit einem blauen Adler. Sie berührt ihn, und ihr Blick fällt auf den Sockel darunter, in dem sich eine leere Öffnung befindet. Morgana nimmt den assyrischen Dämon Pazuzu aus ihrem Gepäck und stellt ihn in diese Öffnung (d.h. der Dämon steht jetzt vis-à-vis der Vase mit dem roten Adler, wie es der Spruch verlangt). Da unsere Heldin weiß, welche tödliche Dämpfe der Dämon ausstoßen kann, greift sie schnell erneut in ihren Rucksack und holt die Gasmaske heraus. Sie setzt diese auf (benutzen) und ist so geschützt vor den tödlichen Gasen, während der Jesuitenpater, der die Gase einatmet, röchelnd, mit dem Tode ringend, zusammenbricht. Als unsere Heldin die Gasmaske wieder abnimmt, kommt ein Knabe auf sie zu, wobei es sich um den Thronfolger (Louis XIII), den Sohn des ermordeten Heinrichs IV handelt, wie sich im nachfolgenden Gespräch herausstellt. Dieser hat Morgana beobachtet und erbittet ihre Hilfe:

Louis XIII.: "Madame, ich weiß weder, woher sie kommen, noch ob sie Gott oder der Teufel schickt. Aber diese seltsame Maske lässt mich vermuten, dass sie mit Hexerei zu tun haben. Werden Sie mir bei meinen Forschungen über den Tod meines Vaters, König Heinrich, helfen können? Ich traue niemanden mehr, da ein widerliches Komplott ausgebrütet wird. Helfen Sie, und ich werde mich erkenntlich zeigen". 

Ein wenig belustigt, verspricht Morgana, dem altklugen Thronfolger zu helfen und hofft zugleich, in ihrer Angelegenheit weiter zu kommen: 

"Hmm, hier ist ein junger, wirklich geschäftstüchtiger Mann. Ich bin einverstanden. Bitte zeichne mir einen Stier. Hör' mal! Ich suche einen stierförmigen Gründungsnagel. Falls mein königlicher Verbündeter ihn gesehen hat...". Der Thronfolger glaubt ihr helfen zu können, will aber zunächst eine Gegenleistung: " Das ist gut möglich. Ihr königlicher Verbündeter erwartet sie im Gemach des Königs, Madame. Decken Sie Ravaillacs ruchloses Verbrechen auf, und Sie erhalten fürstliche Zuwendungen". 

Nachdem der Thronfolger verschwunden ist, ergreift Morgana die Vase mit dem römischen Adler und verstaut sie in ihrem Gepäck. Dummerweise ist jetzt jedoch jetzt die Statue des assyrischen Dämons Pazuzu verschwunden. Bevor Morgana diesen Ort verlässt,  steigt sie noch über die Leiter auf das Gerüst, um sich die Deckengemälde anzusehen.

(Dazu vor der Leinwand 2x nach rechts, dann nach links wenden, die Leiter hinauf auf das Gerüst, sich einmal nach links drehen, dort umdrehen und nach oben sehen). Dort kann unsere Heldin tatsächlich ein Gemälde mit der Abbildung eines Stiers ausmachen. Der Zahnradcursor zeigt an, dass sie hier tätig werden kann. Sie nimmt Hammer und Meißel aus ihrem Rucksack und setzt sie an der gekennzeichneten Stelle an. (Vorsicht: Morgana hat nur einen Versuch. Benutzt sie die Werkzeuge ein zweites Mal, wird sie von den Wachen gefangen genommen.) Ist sie erfolgreich, kann Morgana einen stierförmigen Tierkreisschlüssel in ihrem Rucksack verstauen.

Sie verlässt den Raum des Botschafters und begibt sich nach links, die lange Galerie entlang. 

Auf der rechten Seite entdeckt sie fast am anderen Ende der Galerie einen schlafenden Wächter, dem sie mühelos Bleipatronen und ein Pulverhorn abnehmen kann. Die Gegenstände verschwinden in Morganas Gepäck. Jetzt ist es jedoch höchste Zeit, etwas über die Ermordung des Königs in Erfahrung zu bringen, denn sie hat ja schließlich dem jungen Thronfolger versprochen, ihm bei der Aufklärung des Verbrechens zu helfen. Vielleicht sollte sie sich jetzt nochmals zu Jacqueline Descoman begeben, die vermutlich in die Intrige verstrickt war. Morgana hat jetzt zwei Möglichkeiten, zurück auf die andere Seite des Louvre zu gelangen:

1)      sie geht über die Grundrisskarte in ihrem Inventar auf den Hof und von da aus ins Karyatidenzimmer oder

2)      sie begibt sich direkt in das Schlafgemach des Königs und von dort aus in den Karyatidensaal und kann dort dann auch gleichzeitig einige zur  Zeit überflüssige Gegenstände in der Inventartruhe ablegen.

 

Ich habe den zweiten Weg gewählt. Unsere Heldin klettert zurück (Armbrust-Seil-Enterhaken-Kombination) in das Schlafgemach des Königs zurück, verlässt den Raum durch die Tür, steigt die Treppe neben dem Aufzug hinter und verlässt das Treppenhaus durch den Dienstbotenaufgang, wo sich auch die Inventartruhe befindet.

Sie öffnet diese und legt das Pulverhorn, Hammer und Meißel, Armbrust und Bolzen, sowie die Gasmaske und die Öffnungsformel ab. Anschließend steckt sie die Entschlüsselungsformel und die Flasche mit Urin in ihr Gepäck. Sie geht geradeaus, wendet sich bei der Sitzgruppe nach links, geht weiter geradeaus und verlässt den Karyatidensaal durch die Tür. Draußen auf dem Schlosshof, wendet sie sich nach links und geht weiter geradeaus an den fünf Fässern vorbei bis hin zu dem erleuchteten Fenster, wo sie das Verhör der Jacqueline Descoman belauscht hat. Sie klettert erneut durch das Fenster in den Raum und umrundet den Tisch (geradeaus – links – dann umdrehen). Sobald sie links von Jacqueline steht, richtet sie den Blick auf deren Kopf (Zahnradcursor), nimmt die Urinflasche aus dem Rucksack und benutzt diese mit dem Mädchen. Für einige Augenblicke erwacht Jacqueline aus ihrer Ohnmacht, und Morgana erhält einige wichtige Informationen:

"Ich bin Jacqueline Descoman, im Dienste der Marquise de Verneuil. Ich beobachtete, wie sie und der Duc d'Epernon die Ermordung König Heinrichs planten. Ich war ihre Botin. Ich führte eines ihrer Schreiben mit mir, als ich von den Leuten des Marquis de la Force gefasst wurde. In diesem Raum habe ich es versteckt und ... Ah!".

Danach verliert Jacqueline erneut die Besinnung. Wo kann sich dieses Schreiben befinden, fragt sich Morgana. Hatte sie nicht vor kurzem den Raum schon gründlich durchsucht! Unsere Heldin sieht sich erneut um, und entdeckt rechts vom Brunnen in der Fensternische jetzt einen Stapel mit Büchern. Sie nimmt die Bücher vom Fenstersims und legt sie dann auf den Boden vor dem Brunnen (Zahnradcursor). Sie untersucht den Wasserspender mit der Lupe (nach oben klicken) und kann etwas oberhalb den Brief entdecken, von dem Jacqueline sprach. 

Leider ist das Geschriebene nicht lesbar. Also wendet Morgana im Inventar die Entschlüsselungsformel des Alchemisten auf den Brief an und erfährt von dem Komplott des Marquis d' Epernon und der Marquise de Verneuil die Ermordung Heinrich IV. betreffend. Dies ist der Beweis, eine Art Geständnis, die Morgana dem Thronfolger präsentieren kann.

Unsere Heldin steigt durch das zerbrochene Fenster (nach rechts) zurück auf den Schlosshof und begibt sich auf dem schnellsten Wege zurück in das Karyatidenzimmer. Die Ehrenwache vor der Tür ist verschwunden. Morgana durchquert den Raum, wendet sich nach rechts und betritt den Dienstbotenaufgang, wo sie die Treppe in die 1. Etage hinaufsteigt. Dort begibt sie sich durch den Türspalt in das Schlafgemach des Königs, wo der Thronfolger gegenüber dem Bett an einem Tisch sitzt. Sie spricht diesen an (Zahnradcursor mit Hand), erschrickt jedoch über die drohenden Worte des Knaben: 

"Nun denn Madame, haben Sie gar nichts für mich? Ich rate Ihnen, sich sehr zu beeilen, wenn sie nicht im Vincennes-Turm landen wollen!"

Morgana beeilt sich, den verräterischen Brief der Madame de Verneuil aus ihrem Rucksack zu holen und ihn dem Thronfolger zu überreichen. Dieser zeigt sich jetzt besänftigt und Morgana erhält weitere wichtige Informationen:

"Vielen Dank für dieses Schreiben. Es wird Licht werfen auf die Ermordung seiner Hoheit meines Vaters. Der zukünftige König Frankreichs wird nicht undankbar sein, Madame.

Sie suchen einen stierförmigen Gründungsnagel. Mein Vater legte großen Wert darauf, weil unsere Familienwappen Kühe tragen. Dieses Objekt ist in eine Uhr eingeschlossen, die Monsieur Gauthier gebaut hat, ein talentierter Uhrmacher, dem mein Vater eine kleine Wohnung in der Galerie gewährte. Gauthier entwarf eine Schublade, die einen Geheimmechanismus verschließt. Die Inquisitoren von de la Force verhören ihn gerade in den Gärten". 

Während dieses Gesprächs erfolgt eine Animation, während derer die Uhr, die Morgana bereits im Schlafzimmer des Königs entdeckt hat, gezeigt wird. Unsere Heldin verlässt schnell das Schlafgemach des Königs, um vielleicht von dem Uhrmacher noch einiges in Erfahrung bringen zu können, ehe man diesen zu Tode foltert. Über die Grundrisskarte des Louvre (Erdgeschoss der kleinen Galerie – Einstellung O) begibt sie sich in die Galerie im Erdgeschoss bei den Gärten, wo laut Aussage des Thronfolgers der Uhrmacher gerade verhört wird. 

Sie geht die Galerie entlang und entdeckt eine Mappe des Uhrmachers mit Entwürfen für die Uhr im Schlafgemach des Königs (4. Sitzbank  hinter dem schlafenden Wächter, dem Morgana das Pulverhorn und die Bleikugeln abgenommen hat). Sie studiert die Zeichnungen (2 Bilder) genau und erfährt, wie man die geheime Schublade unter der Uhr öffnen kann, die den Satansschlüssel des Stiers enthalten soll. 

Sie benötigt das Geburtsjahr des Königs und die genaue Stunde (um die zwölfte Stunde des 13. Dezembers), des weiteren braucht Morgana einen Baston – Main de Gloire, also eine Art Königszepter. Wie kann unsere Heldin den Geburtstag des Königs herausfinden? Sie schlendert die Galerie entlang. Aus den Gärten hört man, wie die Inquisitoren versuchen, den Uhrmacher unter der Folter zu einem Geständnis zu zwingen. Am anderen Ende der Galerie fällt ihr Blick auf zwei Gobelins (Wandteppiche), die sich rechts und links der Tür zu den Gärten befinden. Der Zahnradcursor zeigt an, dass Morgana hier etwas bewirken kann. Sie klickt den linken Gobelin an, bis dieser einen Jäger zeigt, dessen Stock auf die Tür in der Mitte zeigt.  Plötzlich fällt ihr der Spruch ein, den sie auf der Rückseite des Thronsessels in der Gemäldegalerie gelesen hat : "Folge dem von Jäger gewiesenen Weg, und du wirst das Geburtsjahr des Größten unter ihnen finden". Sie wendet sich dem Gobelin auf der rechten Seite zu und sucht ebenfalls das Bild mit dem Jäger (solange klicken, bis das Bild erscheint) – dieses Mal weist der Stab in die andere Richtung. 

Sobald beide Gobelins die entsprechenden Bilder aufweisen, erscheint oberhalb der Tür eine Jahreszahl: 1553. Dies müsste das gesuchte Geburtsjahr des Königs sein.

Den stierförmigen Pendelschlüssel des Tierkreises besitzt Morgana bereits. Sie hat ihn sich im Raum der Botschafter von der Decke geholt. Es erhebt sich nun die Frage, woher sie das Zepter des Königs bekommt. Plötzlich fällt es ihr wie Schuppen von den Augen. Könige werden normalerweise doch mit ihren Amtsinsignien bestattet. Vielleicht kann sie sich das Zepter von dem im Karyatidenzimmer aufgebahrten Leichnam des ermordeten Königs Heinrich IV. holen. 

Über die Grundrisskarte des Louvre kehrt sie in den Karyatidensaal zurück und begibt sich zu dem dort aufgebahrten toten König. (Man sollte das Spiel hier auf jeden Fall abspeichern. Sobald Morgana versucht, das Zepter des Königs an sich zu nehmen,  wird der Leichnam des toten Königs lebendig, und seine kalte Leichenhand hält den Arm unserer Heldin fest umklammert, bis die Wachen erscheinen und die Diebin ihrem sicheren Tod entgegenführen!)

Morgana sucht in ihrem Rucksack nach einem Gegenstand, mit dem sie das Zepter gefahrlos in ihren Besitz bringen kann. Sie nimmt die Feuerzange heraus und holt sich mit Hilfe dieses Gegenstandes den "Main de gloire" des Königs (von der linken Seite des Totenbettes auf den Leichnam zugehen, das Zepter fällt neben dem toten König auf die rechte Seite, dieses einstecken). Jetzt scheint Morgana alles zu besitzen, was sie benötigt, um die Uhr einzustellen und in den Besitz des Stiers, des vierten Satansschlüssels zu gelangen. Sie steigt die Stufen zur Sitzecke hinauf, wendet sich nach rechts und betritt auf der linken Seite den Dienstbotenaufgang. Sie geht auf der rechten Seite die Treppe hinauf und begibt sich erneut in das Schlafgemach des Königs. Dort wendet sie sich zu der seltsamen Uhr mit zwei Zifferblättern. 

Auf dem oberen Ziffernblatt stellt sie die richtige Stunde ein. Nach einigem Herumprobieren findet sie heraus, dass es sich bei dem "gegen" um 5 Minuten vor und bei der zwölften Stunde um 2 Uhr handelt, also 1:55 Uhr. Die Stunden lassen sich auf der kleinen Uhr rechts,  die Minuten auf der kleinen Uhr unten links einstellen (, wobei jeder Mausklick den Zeiger um 5 Minuten weiter wandern lässt. ) Um die Uhr zu testen, wie es in den Plänen des Uhrmachers heißt, arretiert sie die Uhr mit dem Szepter des Königs. Die Zeiger rasten ein, und Morgana kann sich dem unteren Ziffernblatt zuwenden. Sie nimmt  den stierförmigen Pendelschlüssel des Tierkreises aus ihrem Rucksack und dreht damit den äußeren Kreis der Tierkreiszeichen solange, bis Aries (Steinbock) in der Mitte zentriert über dem Ziffernblatt steht. Dann stellt sie der Reihe nach in den unteren vier Feldern die Jahreszahl des Geburtsjahrs des Königs ein: 1 – 5 – 5 – 3. Sobald dies geschehen ist, springt eine Schublade unter der Uhr auf. Die Statuette des Stiers wird sichtbar, und unsere Heldin kann diese an sich nehmen und in ihrem Gepäck verstauen. In dieser Zeit ist jetzt offensichtlich alles getan. Morgana verlässt das Schlafgemach des Königs, steigt die Treppe hinunter und verlässt den Dienstbotenaufgang durch die Tür. Sie wendet sich der Inventartruhe in diesem Bereich zu und legt alle Gegenstände ab. Sie entnimmt der Truhe daraufhin das Gewehr der Leute des Marquis de la Force und lädt es. Dazu nimmt sie zunächst das Pulverhorn und dann die Bleikugeln, die sie dem schlafenden Wächter in der kleinen Galerie im Erdgeschoss abgenommen hat. Mit dem schussbereiten Gewehr im Gepäck begibt sie sich über die Grundrisskarte des Louvre hinaus auf den Hof (Grundrisskarte – O – Hof-Mitte links). 

Jetzt muss sich unsere Heldin beeilen, um dieses Jahrhundert zu verlassen. Auf dem Hof wendet sie sich nach links, geht einmal geradeaus, dreht sich ein wenig nach rechts zu den fünf Fässern und nimmt schnell das Gewehr aus ihrem Rucksack. Sie schießt auf die bezeichnete Stelle bei den Fässern (Zahnradcursor) und wird, wenn sie schnell genug handelt, zurück zu Guy de Sombreval, dem Geist des Tempelritters gebracht. Andernfalls wird sie gefangen genommen, und das Spiel muss am zuletzt gespeicherten Spielstand wieder aufgenommen werden.

© Copyright Renate Pieper

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