Einleitung

Der Auftrag 3. Zeitreise 
1.Zeitreise 4. Zeitreise
2. Zeitreise 5. Zeitreise und Ende

Unten wird Morgana bereits von Guy de Sombreval erwartet, der frohlockt, weil sie ihm die vier gewünschten Schlüssel bringt.

Im folgenden Gespräch muss unsere Heldin voller Entsetzen feststellen, dass der Geist des Tempelritters, der, wie sich herausstellt, der Führer der schwarzen Templer ist, sie nur für seine Zwecke missbraucht hat.

Morgana: "Hier Spukgesicht. Ich habe deinen Plunder gefunden und zwar alle vier. Lass' sie uns zerstören und dann schickst du mich wie vereinbart in meine Zeit zurück!"

Guy de Sombreval:

"Tausendfachen Dank, Morgana, meine kleine Fee. Sehr gut wie du meine Rachepläne unterstützt - ha, ha! - dummes Weib!

Ich bin der Führer der schwarzen Templer. Ich brauchte dich für die Beschaffung der Schlüssel, weil ich selbst ja tot bin, weniger tot, als jene, die du umgebracht hast, weil du glaubtest, dass sie zu meiner Bruderschaft gehören. Du hast die wahren Retter der Menschheit beseitigt!

Jetzt schicke ich dich zurück ins 21. Jahrhundert. Meine Diener werden dir die vier Zeichen der Apokalypse abnehmen. Die heilige Mission der Rache, die mir Satan vor dem Scheiterhaufen Philipps des Guten 1314 auftrug, wird endlich vollbracht: Tod und Zerstörung!"

Der Geist des schwarzen Tempelritters Guy de Sombreval schickt unsere Heldin zurück ins 21. Jahrhundert. Sie gelangt wieder in den Raum Ludwigs des Heiligen, wo ihre Reisen begannen. Zunächst einmal begibt sie sich zu der Nische mit der Inventartruhe (links vom Eingang, hinter dem Podest, von dem sie das Löwenstatuette zu Beginn genommen hat). Sie öffnet die Truhe und stattet sich mit Armbrust und Bolzen aus. Im Inventar legt sie den Bolzen in die Armbrust und schließt das Inventar dann. 

Sie dreht sich um, geht in den Raum hinein bis hin zu dem Gewölbepfeiler mit den beiden Durchgängen auf der linken Seite. Dort wählt sie den rechten Durchgang, wendet sich dann nach links und anschließend nach schräg rechts. Ihr Weg endet vor einer Gittertür, die den Zugang zu einem Treppenaufgang versperrt, der im Hintergrund zu sehen ist (Zahnradcursor). Unsere Heldin stellt fest, dass die Gittertür fest verschlossen ist. Sie nimmt die geladene Armbrust aus ihrem Gepäck, legt an und sprengt das Schloss der Tür mit einem Pfeil. 

Als dies geschehen ist, erheben sich im Raum Ludwigs des Heiligen plötzlich vier Podeste (je eins in jeder Ecke des Raumes), die offensichtlich für die vier Satansobjekte vorgesehen sind: den Löwen, die Vase mit dem römischen Adler, den assyrischen Dämon Pazuzu und letztendlich den Stier. Morgana begibt sich daran, die vier Objekte der Reihe nach auf die Podeste zu stellen. Sollten dies die Finten sein, die Anselme de Beauvais versteckt hat, um die Satansschlüssel zu neutralisieren? Zunächst jedoch holt sie sich noch die zwei Enthüllungsformeln von Anselme bzw. dessen Nachfahren, die Öffnungsformel und das Diamantenmesser aus ihrer Inventartruhe. Dann stellt sie die Statuetten in der folgenden Reihenfolge auf:  

1) der Löwe (Podest links von der Inventartruhe)

2) die Vase mit dem römischen Adler (rechte Seite

     hinten, vor dem Durchgang mit dem zerschossenen

     Gittertürschloss)

3) Pazuzu, der assyrische Dämon (rechts von der Vitrine 

     mit dem goldenen Helm)

4) der Stier (rechts vom erleuchteten Eingang zu diesem

     Raum)  

 

 

 

Als Morgana als letztes den Stier auf seinem angestammten Podest aufstellen will, erscheinen die Geister der drei Menschen, die sie auf ihren Zeitreisen auf Geheiß des unseligen Templers, Guy de Sombreval getötet hat, dem Geist, der sie auf die Zeitreisen geschickt hat (Animation).

 

 

Diese drei, der päpstliche Legat, der Jesuit und der Marquis de Nemours warnen unsere Heldin davor, die vier Objekte aufzustellen:

 

Legat: "Diese Finten, das sind die vier Mächte des Satans. Wenn du die Schlüssel darauf legst, löst du die Apokalypse und Zerstörung aus. Ja, Morgana, wir sind Geister geworden, dank der schwarzen Kunst, die die drei Nachfahren Anselmes auf unsere Körper angewendet haben".

Jesuit: "Sombreval, dieser gottverlassene Templer hat dich getäuscht. Er ließ dich glauben, dass es vier Phlinten gibt, die du im entscheidenden Moment einsetzen könntest. Aber er hat auch alle anderen getäuscht. Das ganze Christentum verfolgte die schwarzen Templer, tatsächlich handelte er aber allein. Päpste, Könige und Kaiser bekämpften eine Bruderschaft, die gar nicht existierte. Er verbreitete dieses Gerücht, um der Menschheit die Angst vor der Apokalypse einzuimpfen".

Marquis de Nemours: "Da Anselme den Löwen versteckt hatte, folterte ihn der widerliche Templer, doch Anselme starb ohne zu sprechen. Die Leute Philippes des Guten stahlen die anderen Objekte von den Templern. Dann wählte Sombreval den Tod auf dem Scheiterhaufen und wurde dank Anselmes Geheimnissen zum Geist. Dank der magischen Brosche, die Reisen in die Zeit ermöglicht, wartete er auf die Ankunft des von der Prophezeiung vorhergesagten Ritters. Er benutzte dich, um die vier verfluchten Schlüssel zu finden und zu aktivieren".

Legat: "Sombreval muss aufgehalten werden, weil er jetzt genauso unsterblich ist wie der Teufel selbst.  

Suche sein Grab, es liegt in den Grundmauern dieses Raumes. Begib' dich mit der magischen Brosche ins Jahr 1314, als er auf den Scheiterhaufen stieg und vernichte ihn. Anselme erwählte dich, weil du die Kraft besitzt. Du trägst den Tod in deinem Namen, Morgana!"

Sollte Morgana nach dieser eindringlichen Warnung der drei Toten dennoch versuchen, die vierte Statue auf den Sockel zu stellen, bringt sie tatsächlich Tod und Zerstörung über die Welt und beschwört die Apokalypse herauf. 

In einem riesigen Feuerball vergleichbar einer Atombombenexplosion sieht man den Louvre und die Stadt Paris symbolisch für den Untergang der ganzen Welt im Nichts versinken.  

Eigentlich hätte sie es ja nach dem letzten Gespräch mit Sombreval wissen müssen, dass der schwarze Templer nur Rache, Tod und Zerstörung wollte, und sein Gerede von den vier Fallen (Finten) auch nur dazu bestimmt war, Morgana zu überzeugen, dass sie auf jeden Fall versuchen müsste, die vier Gegenstände zu vereinen.

 

© Copyright Renate Pieper

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